DR. MED.

ALEXANDER SIEGMETH MBA

Facharzt für Orthopädie | Unfallchirurgie
Kinderorthopädie

Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Ludwig Börne

 

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp

Arthrose-Behandlung ohne Operation

IHR SPEZIALIST FÜR ARTHROSE UND GELENKBESCHWERDEN

Ihr Orthopäde für gelenkerhaltende Arthrosetherapie
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland und betrifft Millionen Menschen. Doch eine Operation ist längst nicht immer notwendig. In unserer orthopädischen Privatpraxis in Mannheim bieten wir Ihnen ein umfassendes Spektrum konservativer Behandlungsmethoden, um Ihre Gelenkfunktion zu erhalten, Schmerzen zu lindern und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Was ist Arthrose?
Arthrose ist ein fortschreitender Verschleiß des Gelenkknorpels, der als Stoßdämpfer zwischen den Knochen dient. Wenn dieser Knorpel abnutzt, reiben die Knochen aufeinander, was zu Schmerzen, Entzündungen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkversteifung führt. Besonders häufig sind Kniegelenksarthrose (Gonarthrose), Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose), Fingergelenksarthrose, Sprunggelenksarthrose, Schulterarthrose sowie Arthrose der Wirbelsäule betroffen. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen altersbedingte Abnutzung, genetische Veranlagung, Übergewicht und Gelenkfehlstellungen, frühere Verletzungen und Unfälle, einseitige oder übermäßige Belastung sowie Stoffwechselerkrankungen.

Konservative Arthrose-Behandlung – Unser ganzheitliches Konzept
In unserer Privatpraxis in Mannheim verfolgen wir einen multimodalen Therapieansatz, der verschiedene Behandlungsmethoden intelligent kombiniert. Unser Ziel ist es, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, die Gelenkfunktion zu verbessern und Ihre Beschwerden zu lindern, ohne dass ein operativer Eingriff notwendig wird.

Medikamentöse Schmerztherapie
Die gezielte Schmerzbehandlung ist ein wichtiger Baustein unserer Therapie. Entzündungshemmende Medikamente (NSAR) reduzieren Schmerzen und Entzündungen im Gelenk. Schmerzlindernde Salben und Gele ermöglichen eine lokale Behandlung ohne systemische Nebenwirkungen. Bei akuten Schmerzen können kurzfristig Analgetika eingesetzt werden, während Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin und Chondroitin den Knorpelstoffwechsel unterstützen können. Wir beraten Sie individuell über die optimale medikamentöse Einstellung unter Berücksichtigung Ihrer Begleiterkrankungen.

Hyaluronsäure-Injektionen (Viskosupplementation)
Die Behandlung mit Hyaluronsäure gehört zu den bewährtesten konservativen Arthrosetherapien. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt als Schmiermittel und Stoßdämpfer. Durch Injektionen direkt ins Gelenk verbessert sich die Gleitfähigkeit, Schmerzen werden reduziert und die Beweglichkeit steigt. Die entzündungshemmende Wirkung kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. In unserer Praxis verwenden wir hochwertige, langkettige Hyaluronsäure-Präparate für optimale und langanhaltende Ergebnisse. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Serie von drei bis fünf Injektionen.

Eigenblutbehandlung (PRP-Behandlung)
Die Therapie mit plättchenreichem Plasma (PRP) nutzt die körpereigenen Heilungskräfte. Aus Ihrem eigenen Blut werden Wachstumsfaktoren und Stammzellen gewonnen, die die Regeneration des Knorpelgewebes fördern, Entzündungen hemmen und die Schmerzen langfristig reduzieren können. Diese biologische Behandlungsmethode ist besonders bei leichter bis mittelschwerer Arthrose sehr erfolgreich. Die PRP-Therapie ist nebenwirkungsarm und kann den Einsatz von Schmerzmitteln reduzieren.

Stoßwellentherapie
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode. Hochenergetische Schallwellen durchdringen das Gewebe und regen die Durchblutung an, aktivieren den Stoffwechsel im Gelenk, lösen Verkalkungen und können die Schmerzweiterleitung blockieren. Die Stoßwellentherapie ist besonders effektiv bei begleitenden Sehnenreizungen und Kalkeinlagerungen. Die Behandlung ist schmerzarm und ohne Nebenwirkungen.

Physiotherapie und Krankengymnastik
Gezielte Bewegungstherapie ist das Fundament jeder erfolgreichen Arthrose-Behandlung. Durch manuelle Therapie werden Gelenkblockaden gelöst und die Beweglichkeit verbessert. Muskelaufbautraining stabilisiert die Gelenke und entlastet den Knorpel. Gangschulungen und Koordinationstraining optimieren Bewegungsabläufe, während Dehnübungen die Flexibilität erhalten. Wir arbeiten eng mit erfahrenen Physiotherapeuten in Mannheim zusammen und erstellen individuelle Übungsprogramme für zu Hause.

Phsyikalische Therapie
Ergänzende physikalische Maßnahmen unterstützen den Heilungsprozess. Wärmeanwendungen wie Fango oder Rotlicht fördern die Durchblutung und entspannen die Muskulatur. Kältetherapie lindert akute Entzündungen und Schwellungen. Elektrotherapie und TENS reduzieren Schmerzen, während Ultraschalltherapie tief ins Gewebe eindringt und den Stoffwechsel anregt. Auch Massagen lösen Verspannungen und verbessern die Beweglichkeit.

Akupunktur
Die traditionelle chinesische Medizin bietet wirksame Behandlungsoptionen bei Arthrose. Akupunktur aktiviert körpereigene Schmerzhemmsysteme, reguliert Entzündungsprozesse, verbessert die Durchblutung und harmonisiert den Energiefluss im Körper. Studien belegen die Wirksamkeit insbesondere bei Knie- und Hüftarthrose. In unserer Praxis kombinieren wir klassische Körperakupunktur mit modernen Verfahren.

Orthopädische Hilfsmittel
Die richtige Unterstützung kann Ihre Gelenke erheblich entlasten. Maßgefertigte Einlagen korrigieren Fehlstellungen und optimieren die Druckverteilung. Orthesen und Bandagen stabilisieren instabile Gelenke, während Pufferabsätze Stöße abfedern. Auch Gehstöcke oder Unterarmgehstützen können die Belastung reduzieren. Wir beraten Sie umfassend über die passenden Hilfsmittel und versorgen Sie mit hochwertigen, individuell angepassten Produkten.

Gewichtsreduktion und Ernährungsberatung
Übergewicht ist einer der Hauptrisikofaktoren für Arthrose. Jedes Kilogramm weniger entlastet Ihre Gelenke um ein Vielfaches. Eine entzündungshemmende Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren aus Fisch und Leinöl sowie reichlich Obst und Gemüse mit Antioxidantien unterstützt den Heilungsprozess. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr hält den Knorpel geschmeidig, während Zucker und Weißmehlprodukte gemieden werden sollten. Wir beraten Sie gerne zu einer gelenkfreundlichen Ernährung.

Infiltrationstherapie mit Kortision
Bei akuten, schmerzhaften Entzündungsschüben kann eine gezielte Kortison-Injektion ins Gelenk schnelle Linderung bringen. Die lokale Anwendung wirkt stark entzündungshemmend, reduziert Schwellungen rasch und ermöglicht die schnelle Wiederaufnahme der Bewegungstherapie. Wir setzen Kortison gezielt und sparsam ein, um optimale Ergebnisse bei minimalen Nebenwirkungen zu erzielen.

Bewegung und Sport bei Arthrose
Bewegung ist bei Arthrose unverzichtbar, doch die richtige Sportart ist entscheidend. Gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen und Aquagymnastik, Radfahren auf ebenen Strecken, Nordic Walking, Yoga und Pilates sowie Tai Chi fördern die Beweglichkeit ohne übermäßige Belastung. Vermeiden sollten Sie hingegen Sportarten mit abrupten Stopps und Richtungswechseln, Sprung- und Stoßbelastungen sowie extreme Gelenkbelastungen. Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Bewegungsplan.

Wann ist eine Operation doch notwendig?
Konservative Therapien haben Grenzen. Eine Operation sollte erwogen werden, wenn trotz konsequenter konservativer Behandlung über sechs Monate keine Besserung eintritt, die Lebensqualität durch unerträgliche Dauerschmerzen massiv eingeschränkt ist, die Gelenkfunktion weitgehend verloren gegangen ist oder hochgradige Gelenkdeformierungen bestehen. Wir begleiten Sie auch in dieser Entscheidung und arbeiten mit den besten orthopädischen Chirurgen in der Region Mannheim zusammen.

Ihre Vorteile in unserer Privatpraxis Mannheim
In unserer orthopädischen Privatpraxis erwartet Sie eine individuelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Arthrose-Behandlung. Sie profitieren von umfassenden Beratungsgesprächen ohne Zeitdruck, Zugang zu modernsten konservativen Therapieverfahren und einer persönlichen Betreuung durch erfahrene Fachärzte. Kurze Wartezeiten und flexible Terminvereinbarungen ermöglichen eine kontinuierliche Behandlung. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Schmerztherapeuten garantieren wir eine ganzheitliche Versorgung. Regelmäßige Verlaufskontrollen sichern den Therapieerfolg.

Prävention – Arthrose vorbeugen
Vorbeugen ist besser als behandeln. Halten Sie ein gesundes Körpergewicht, um Ihre Gelenke zu entlasten. Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung hält den Knorpel gesund. Ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung unterstützt den Gelenkstoffwechsel. Vermeiden Sie einseitige Belastungen und Fehlhaltungen. Behandeln Sie Verletzungen konsequent und frühzeitig. Stärken Sie Ihre Muskulatur zur Gelenkstabilisierung. Nutzen Sie ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und tragen Sie geeignetes Schuhwerk.

Vereinbaren Sie Ihren Termin
Leiden Sie unter Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen durch Arthrose? Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten für Sie optimal sind. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin in unserer orthopädischen Privatpraxis in Mannheim. Wir nehmen uns Zeit für Sie und entwickeln ein individuelles Therapiekonzept, das auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre Gelenkgesundheit zu erhalten und Ihre Lebensqualität zu verbessern – ohne Operation.

 

Fußschmerzen, Fersensporn und Plantarfasziitis

IHR SPEZIALIST FÜR FUSSBESCHWERDEN

ACHILLESSEHNENBESCHWERDEN

Achillessehnenreizung (Tendinopathie)
Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des Körpers – und eine der am häufigsten verletzten.

Ursachen:

  • Überlastung beim Laufen
  • Plötzliche Trainingsintensivierung
  • Ungeeignete Laufschuhe
  • Fehlstellungen im Rückfuß

Symptome:

  • Schmerzen an der Achillessehne, besonders morgens
  • Verdickung und Druckempfindlichkeit
  • Schmerzen bei Belastung
  • Steifigkeit nach Ruhepausen

Achillessehnenriss

  • Plötzlicher, peitschenartiger Schmerz
  • Oft bei Sprung- und Stoppbewegungen
  • Sofortige ärztliche Abklärung notwendig!

 

VORFUSSSCHMERZEN

Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen)

  • Schmerzen im Ballen
  • Brennendes Gefühl unter den Mittelfußköpfchen
  • Häufig bei Spreizfuß
  • Verstärkung bei High Heels oder engen Schuhen

Morton Neurom

  • Nervenknoten zwischen den Zehen
  • Brennende, einschießende Schmerzen
  • Taubheitsgefühl in den Zehen
  • Gefühl, auf einem Stein zu stehen

Hallux valgus (Großzehenballen)

  • Schiefstellung der Großzehe
  • Druckschmerz am Großzehenballen
  • Entzündung und Schwellung
  • Schwierigkeiten beim Schuhkauf

 

MITTELFUSSBESCHWERDEN

Mittelfußbruch (Stressfraktur)

  • Ermüdungsbruch bei Überlastung
  • Häufig bei Läufern
  • Belastungsabhängiger Schmerz
  • Schwellung im Mittelfußbereich

Sehnenentzündungen

  • Peronealsehnenentzündung (Außenseite)
  • Tibialis-posterior-Sehnenentzündung (Innenseite)
  • Schmerzen bei bestimmten Bewegungen

 

SPRUNGGELENKSBESCHWERDEN

Sprunggelenksarthrose

  • Verschleiß nach Verletzungen
  • Schmerzen und Schwellungen
  • Bewegungseinschränkung
  • Instabilitätsgefühl

Bänderverletzungen

  • Umknickverletzungen (Supinationstrauma)
  • Überdehnung oder Riss der Außenbänder
  • Schwellung, Bluterguss, Schmerzen

Chronische Instabilität

  • Nach wiederholten Umknickverletzungen
  • Unsicherheitsgefühl beim Gehen auf unebenem Untergrund
  • Rezidivierende Schwellungen

Präzise Diagnostik: Die Ursache identifizieren
Eine genaue Diagnose ist der Schlüssel zum Behandlungserfolg. Ich nehme mir Zeit für eine umfassende Untersuchung Ihrer Füße.

Ausführliche Anamnese (15-20 Minuten)

  • Wo genau schmerzt der Fuß?
  • Wann treten die Schmerzen auf?
    (z. B. Morgens, bei Belastung, nachts)
  • Wie ist Ihr Aktivitätslevel? (Laufen, Stehen, Sport)
  • Welche Schuhe tragen Sie?
  • Vorerkrankungen und frühere Verletzungen
  • Bisherige Behandlungsversuche

Klinische Fußuntersuchung

  • Inspektion: Fehlstellungen, Schwellungen, Hautveränderungen
  • Ganganalyse: Abrollverhalten, Schonhaltung
  • Palpation: Druckschmerz-Lokalisation
  • Beweglichkeitsprüfung: Sprunggelenk, Fußgelenke
  • Funktionstests: Einbeinstand, Zehenspitzenstand
  • Fußstellung: Plattfuß, Hohlfuß, Spreizfuß
  • Achsenstellung: Beinlängenmessung

Bildgebende Diagnostik

  • Digitales Röntgen: Fersensporn, knöcherne Veränderungen, Fußfehlstellungen
  • Ultraschall/Sonographie: Plantarfaszie, Achillessehne, Sehnenentzündungen, Schleimbeutel
  • MRT-Veranlassung: Bei Verdacht auf Stressfraktur, Sehnenteilriss, Knorpelschaden

Spezielle Untersuchungen

  • Podometrische Fußdruckmessung (bei Bedarf)
  • Videogananalyse
  • Laufbandanalyse

Moderne Behandlungsmethoden für Ihre Füße
Bei Fußschmerzen, besonders Fersensporn und Plantarfasziitis, setze ich auf ein bewährtes multimodales Behandlungskonzept.

 

STOSSWELLENTHERAPIE
DIE EFFEKTIVSTE METHODE BEI FERSENSPORN

Die Behandlung der Wahl bei Plantarfasziitis
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist wissenschaftlich bestätigt die wirksamste konservative Behandlung bei Fersensporn und Plantarfasziitis.

Wie funktioniert die Stoßwellentherapie?
Hochenergetische Schallwellen werden gezielt auf die schmerzende Stelle am Fersenbein gerichtet. Diese mechanischen Impulse lösen mehrere Heilungsprozesse aus:

Wirkungsweise:

  • Durchblutungsförderung: Verstärkte Durchblutung im entzündeten Gewebe
  • Stoffwechselaktivierung: Anregung von Heilungsprozessen
  • Schmerzreduktion: Überstimulation der Schmerzrezeptoren
  • Entzündungshemmung: Abbau von Entzündungsmediatoren
  • Regeneration: Stimulation der Geweberegeneration

Behandlungsablauf:

  • 6 Sitzungen im wöchentlichen Abstand
  • Jede Sitzung dauert ca. 10-15 Minuten
  • Ambulant, keine Betäubung erforderlich
  • Sofort wieder belastbar
  • Kein Arbeitsausfall

Erfolgsrate:
Über 80 % der Patienten mit Fersensporn berichten von deutlicher Besserung oder völliger Schmerzfreiheit nach der Behandlungsserie. Die Wirkung setzt oft bereits nach 2-3 Sitzungen ein, der volle Effekt zeigt sich nach 6-12 Wochen.

Für wen geeignet?

  • Plantarfasziitis mit oder ohne Fersensporn
  • Chronische Fersenschmerzen (länger als 3 Monate)
  • Nach erfolglosen konservativen Therapieversuchen
  • Achillessehnenentzündung
  • Andere Sehnenansatzentzündungen am Fuß

Wichtig für Sportler:
Sie können während der Behandlung weiter trainieren – ich berate Sie zur optimalen Belastungssteuerung.

 

ACP/PRP-THERAPIE
BIOLOGISCHE HEILUNG BEI SEHNENPROBLEMEN

Eigenblut für Ihre Sehnen
Die ACP-Therapie (Autologous Conditioned Plasma) nutzt Ihre körpereigenen Wachstumsfaktoren zur Regeneration geschädigter Sehnen.

Behandlungsablauf:
1. Blutentnahme aus der Armvene (ca. 15 ml) 2.Aufbereitung in Spezialzentrifuge 3.Gewinnung des plättchenreichen Plasmas 4.Gezielte Injektion in die betroffene Sehne unter Ultraschallkontrolle

Anwendungen am Fuß:

  • Plantarfasziitis: Bei therapieresistenten Fällen
  • Achillessehnen-Tendinopathie: Chronische Entzündung
  • Achillessehnen-Teilriss: Förderung der Heilung
  • Peronealsehnenentzündung: An der Außenseite
  • Tibialis-posterior-Sehnenentzündung: An der Innenseite

Wirkweise:
Die konzentrierten Wachstumsfaktoren (PDGF, VEGF, TGF-β) stimulieren die natürliche Sehnenheilung, fördern die Kollagensynthese, reduzieren Entzündungen und beschleunigen die Regeneration.

Behandlungsschema:
3 Injektionen im Abstand von 2-4 Wochen. Viele Patienten spüren nach der zweiten Behandlung deutliche Besserung.

Vorteile:

  • 100 % körpereigen
  • Keine Dopingrelevanz für Leistungssportler
  • Fördert nachhaltige Heilung statt nur Symptombekämpfung
  • Kann bei chronischen Sehnenproblemen sehr effektiv sein

Nebenwirkung:

  • Selten Reizzustände an der Injektionstelle

 

AKUPUNKTUR
SCHMERZLINDERUNG AUF BEWÄHRTEM WEG

Traditionelle Methode mit moderner Anwendung
Akupunktur ist eine wertvolle Ergänzung bei Fußschmerzen und wird von vielen Krankenkassen unterstützt.

Wirkmechanismen bei Fußschmerzen:

  • Aktivierung körpereigener Schmerzhemmsysteme
  • Muskelentspannung (Wade, Fußmuskulatur)
  • Durchblutungsförderung
  • Entzündungshemmung
  • Regulation der Faszienspannung

Besonders wirksam bei:

  • Chronischen Fersenschmerzen
  • Plantarfasziitis
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Fußsohlenschmerzen
  • Als Begleittherapie zu anderen Methoden

Behandlung:
Klassischerweise 10 Sitzungen über 10-15 Wochen. Ich kombiniere Akupunktur oft mit Stoßwellentherapie für optimale Ergebnisse.

Mein Ansatz:
Integration von klassischen Akupunkturpunkten und Triggerpunkt-Akupunktur für die Wade und Fußmuskulatur.

 

MANUELLE THERAPIE UND FASZIENBEHANDLUNG

Beweglichkeit wiederherstellen, Spannung lösen
Funktionelle Behandlung spielt bei Fußschmerzen eine zentrale Rolle.

Meine Behandlungstechniken:

  • Faszienbehandlung der Plantarfaszie: Lösung von Verklebungen
  • Triggerpunkt-Therapie: Wade, Fußmuskulatur
  • Mobilisation: Sprunggelenk, Fußwurzelgelenke
  • Querfriktionen: An Sehnenansätzen
  • Dehntechniken: Wadenmuskulatur, Plantarfaszie
  • Tape-Anlagen: Kinesiotaping zur Entlastung

WICHTIG
Die Wade ist oft der Schlüssel! Verkürzte Wadenmuskulatur erhöht die Spannung auf die Plantarfaszie massiv.

Wadendehnung:
Ich zeige Ihnen spezifische Dehnübungen, die Sie täglich durchführen sollten – das ist essentiell für den Behandlungserfolg!

 

ORTHOPÄDISCHE EINLAGEN UND SCHUVERSORGUNG

Die Basis für gesunde Füße
Bei Fehlstellungen sind orthopädische Einlagen oft unverzichtbar.

Indikationen für Einlagen:

  • Knick-Senk-Fuß, Plattfuß
  • Hohlfuß
  • Spreizfuß
  • Fußlängendifferenz
  • Nach Verletzungen zur Entlastung

Was können Einlagen leisten?

  • Korrektur von Fehlstellungen
  • Entlastung der Plantarfaszie
  • Dämpfung der Ferse
  • Verbesserung der Fußstatik
  • Schmerzreduktion

Mein Vorgabeprozess:
1. Präzise Diagnostik der Fußfehlstellung
2. Verordnung mit genauen Angaben
3. Zusammenarbeit mit qualifizierten Orthopädietechnikern
4. Kontrolle und Anpassung nach Eingewöhnung

Schuhberatung:

  • Ausreichend Platz im Vorfußbereich
  • Gute Dämpfung im Fersenbereich
  • Fersensprengung nicht zu hoch
  • Wechsel von Laufschuhen nach 600-800 km
  • Keine abgelaufenen Schuhe tragen

 

INJEKTIONSTHERAPIE BEI HARTNÄCKIGEN BESCHWERDEN

Gezielte Schmerzlinderung
Bei therapieresistenten Fällen können Injektionen sehr hilfreich sein.

Infiltrationstechniken:

  • Plantarfaszien-Infiltration: Unter Ultraschallkontrolle
  • Achillessehnen-Umspritzung: Peritendinöse Injektion
  • Triggerpunkt-Infiltration: In verspannter Wadenmuskulatur

Wirkstoffe:

  • ACP (Eigenblut) – meine bevorzugte Methode
  • Lokalanästhetika zur Schmerzlinderung
  • Bei starken Entzündungen: Kortison (sehr zurückhaltend, da Sehnenschädigung möglich)

WICHTIG
Injektionen sind kein Ersatz für Ursachenbehandlung, sondern Teil eines Gesamtkonzepts!

 

DIE 4-SÄULEN MEINER FERSENSPORN-THERAPIE
Ganzheitliches Behandlungskonzept bei Fersensporn

1. Stoßwellentherapie (Hauptmethode)

  • 6 Sitzungen für nachhaltige Heilung

2. Manuelle Therapie & Dehnung

  • Wöchentliche Behandlung der Faszien und Wade
  • Tägliches Eigenübungsprogramm

3. Einlagenversorgung (bei Fehlstellung)

  • Korrektur der Fußstatik
  • Entlastung der Plantarfaszie

4. Aktivitätsmodifikation

  • Angepasstes Training
  • Optimierte Schuhe
  • Gewichtsreduktion bei Bedarf

Übungsprogramm für zu Hause
Tägliche Übungen – Der Schlüssel zum Erfolg

Wadendehnung (3x täglich je 30 Sekunden)

  • Ausfallschritt an der Wand
  • Hinteres Bein gestreckt, Ferse am Boden
  • Dehnung im hinteren Bein spürbar
  • Wichtigste Übung überhaupt!

Plantarfaszien-Dehnung

  • Im Sitzen Fuß auf das andere Knie
  • Zehen nach oben ziehen
  • 30 Sekunden halten, 3x wiederholen

Fußgymnastik

  • Tuch mit Zehen greifen
  • Murmeln aufheben
  • Zehenstand und Fersenstand
  • Fußgewölbe aktiv aufspannen

Faszienrolle

  • Fußsohle auf Tennisball oder Faszienball rollen
  • 2-3 Minuten pro Fuß
  • Vorsichtig bei akuten Entzündungen!

Kräftigung

  • Wadenheben (Zehenstand)
  • Exzentrisches Training der Wade
  • Fußmuskulatur kräftigen

 

Spezielle Krankheitsbilder im Detail:

PLANTARFASZIITIS
MEIN BEHANDLUNGSPROTOKOLL

Phase 1: Akute Entzündung (Woche 1-2)

  • Entlastung, ggf. Gehstütze
  • Kühlung mehrmals täglich
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Tape-Anlage zur Entlastung
  • Akupunktur zur Schmerzlinderung

Phase 2: Aktive Behandlung (Woche 3-8)

  • Stoßwellentherapie: 3-5 Sitzungen
  • Manuelle Therapie 1x wöchentlich
  • Tägliches Dehnprogramm
  • Einlagenversorgung bei Bedarf
  • Schrittweise Belastungssteigerung

Phase 3: Rehabilitation (Woche 9-16)

  • Kräftigungsübungen
  • Rückkehr zum Sport (graduell)
  • Prävention und Eigenmanagement
  • Nachkontrollen

Bei therapieresistenten Fällen:

  • ACP-Therapie: 2-3 Injektionen
  • Intensivierte Stoßwellentherapie
  • Nachtschiene (hält Fuß in Dehnung)
  • Anpassung der Aktivitäten

 

ACHILLESSEHNENENTZÜNDUNG – KONSERVATIV HEILEN

Mein Behandlungskonzept:

Akute Phase:

  • Relative Schonung (keine Sprünge, kein intensives Laufen)
  • Exzentrisches Wadentraining nach Alfredson-Protokoll
  • Fersenkeil zur Entlastung
  • Tape-Anlage

Chronische Tendinopathie:

  • ACP-Therapie: Sehr effektiv!
  • Stoßwellentherapie
  • Intensive Physiotherapie
  • Einlagenversorgung bei Fehlstellung

Wichtig für Läufer:
Komplette Laufpause ist meist nicht nötig – angepasstes Training unter Schmerzkontrolle ist besser!

Spreizfuß und Metatarsalgie
Entlastung schaffen.

Behandlungsansatz:

  • Spreizfußeinlagen mit Pelotte
  • Zehengymnastik
  • Fußmuskel-Kräftigung
  • Schuhberatung (breite Zehenbox!)
  • Manuelle Therapie der Mittelfußgelenke

Bei Morton Neurom:

  • Einlagen mit Aussparung
  • Infiltration bei Bedarf
  • Schuhwechsel essentiell
  • Bei Versagen: OP-Überweisung

Prävention:
So bleiben Ihre Füße gesund

 

FÜR LÄUFER UND AKTIVE SPORTLER

Die 10 goldenen Regeln:
1. Geeignete Laufschuhe: Laufbandanalyse beim Fachhändler
2. Regelmäßiger Schuhwechsel: Alle 600-800 km
3. Wadendehnung: Täglich, besonders nach dem Laufen
4. Fußkräftigung: Barfußübungen, Zehengymnastik
5. Trainingsaufbau: Steigerung max. 10 % pro Woche
6. Untergrundwechsel: Nicht nur Asphalt
7. Ausgleichssport: Schwimmen, Radfahren
8. Gewichtskontrolle: Jedes Kilo zählt!
9. Regeneration: Ausreichende Erholungsphasen
10. Frühzeitige Behandlung: Bei ersten Symptomen zum Orthopäden

 

IM ALLTAG UND BERUF

Für Menschen, die viel stehen:

  • Mehrfacher Schuhwechsel am Tag
  • Stehpausen mit Fußgymnastik
  • Dämpfende Schuheinlagen
  • Barfußgehen zu Hause
  • Fußbad am Abend

Schuhwahl:

  • Flache Schuhe bevorzugen (max. 3-4 cm Absatz)
  • Ausreichend Platz für die Zehen
  • Flexible Sohle
  • Gute Dämpfung
  • Wechselnde Modelle

Gewichtsmanagement:

  • Bei Übergewicht ist Gewichtsreduktion die effektivste Maßnahme
  • Jedes Kilo weniger entlastet die Füße enorm
  • Gelenkschonende Sportarten wählen

 

WANN SOLLTEN SIE ZUM ORTHOPÄDEN?
Konsultieren Sie zeitnah einen Facharzt bei:

  • Fersenschmerzen, die länger als 2 Wochen anhalten
  • Starken Anlaufschmerzen morgens
  • Schmerzen, die Sie im Alltag einschränken
  • Schwellung, Rötung oder Überwärmung
  • Taubheitsgefühlen im Fuß
  • Schmerzen nach Umknicken oder Sturz
  • Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk
  • Nächtlichen Fußschmerzen

Besonders für Sportler wichtig:
Ignorierte Fußschmerzen können chronisch werden! Je früher die Behandlung beginnt, desto schneller sind Sie wieder schmerzfrei aktiv.

Operative Behandlung – selten notwendig:

Bei Fersensporn und Plantarfasziitis ist eine Operation nur sehr selten erforderlich. Über 90% der Patienten werden mit konservativen Methoden schmerzfrei.

OP-Indikationen (sehr selten):

  • Therapieresistente Plantarfasziitis trotz 6-12 Monaten konsequenter konservativer Therapie
  • Strukturelle Probleme (große Knochensporne mit mechanischer Irritation)

Bei anderen Fußproblemen kann OP notwendig sein:

  • Achillessehnenriss (je nach Alter und Aktivität)
  • Fortgeschrittener Hallux valgus
  • Große Morton Neurome
  • Instabile Sprunggelenke nach wiederholten Verletzungen

Meine Rolle:
Ich schöpfe alle konservativen Möglichkeiten aus. Sollte eine OP unumgänglich sein, berate ich Sie ausführlich und überweise Sie an spezialisierte Fußchirurgen.

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Wie lange dauert die Behandlung von Fersensporn?
Mit Stoßwellentherapie und konsequentem Übungsprogramm meist 6-12 Wochen bis zur deutlichen Besserung. Vollständige Beschwerdefreiheit oft nach 3-6 Monaten.

Muss der Fersensporn operativ entfernt werden?
Nein! Der knöcherne Sporn muss nicht entfernt werden. Die Entzündung der Plantarfaszie ist das Problem, nicht der Sporn selbst. Über 90% heilen konservativ.

Kann ich mit Fersensporn weiter laufen?
Meist ja, aber angepasst. Reduzieren Sie Umfang und Intensität, wechseln Sie zu weicherem Untergrund, und steigern Sie erst nach Besserung wieder.

Wie schnell wirkt die Stoßwellentherapie?
Viele Patienten spüren bereits nach 2-3 Sitzungen Besserung. Der volle Effekt zeigt sich oft erst 6-12 Wochen nach der letzten Behandlung, da Heilungsprozesse Zeit brauchen.

Sind die Stoßwellen schmerzhaft?
Die Behandlung kann unangenehm sein, ist aber gut tolerierbar. Die Intensität kann angepasst werden. Nach der Sitzung können leichte Schmerzen für 1-2 Tage auftreten.

Helfen Einlagen bei Fersensporn?
Ja, besonders wenn eine Fußfehlstellung vorliegt. Einlagen entlasten die Plantarfaszie und korrigieren die Fußstatik – wichtiger Baustein der Behandlung.

Was ist besser: Kortison-Spritze oder ACP?
Ich bevorzuge ACP (Eigenblut), da es nachhaltig heilt statt nur Symptome zu unterdrücken. Kortison kann die Sehne schwächen und sollte sehr zurückhaltend eingesetzt werden.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?
Als Privatpatient werden die Behandlungen in der Regel erstattet. Ich erstelle GOÄ-konforme Rechnungen.

Können die Schmerzen wiederkommen?
Bei konsequenter Behandlung und Prävention (Dehnung, geeignete Schuhe, Gewichtskontrolle) ist das Risiko gering. Wenn die Ursache behoben ist, bleibt der Erfolg meist dauerhaft.

Wie lange muss ich die Dehnübungen machen?
Akut täglich für mehrere Monate. Danach als Prävention 3-4x pro Woche dauerhaft – wie Zähneputzen für die Füße!

 

SCHMERZFREI LAUFEN UND LEBEN – ES IST MÖGLICH!
Fersenschmerzen und Plantarfasziitis sind hartnäckig – aber heilbar! Mit der richtigen Behandlung, konsequenten Übungen und gezielten Maßnahmen können Sie Ihre Beschwerden dauerhaft loswerden.

Als Ihr Orthopäde in Mannheim begleite ich Sie auf diesem Weg mit bewährten Therapiemethoden wie Stoßwellentherapie, ACP-Behandlung und Akupunktur. Profitieren Sie von meiner Expertise und werden Sie wieder schmerzfrei aktiv.

Starten Sie jetzt in ein schmerzfreies Leben – ich freue mich auf Sie!

 

Hüftschmerzen und Möbilität

IHR SPEZIALIST FÜR HÜFTE UND MOBILITÄT

Ihr Orthopäde für Hüftschmerzen in Mannheim
Hüftschmerzen können Ihre Bewegungsfreiheit erheblich einschränken – beim Sport, im Beruf und im Alltag. Als Facharzt für Orthopädie und Spezialist für Hüfte und Mobilität in Mannheim biete ich Ihnen spezialisierte Diagnostik und moderne Behandlungsmethoden für alle Arten von Hüftbeschwerden.

In meiner Privatpraxis in Mannheim setze ich auf innovative, konservative Therapien, die Ihre Hüfte wieder funktionsfähig machen – oft ohne Operation. Mein Ziel: Sie schnell und nachhaltig schmerzfrei zu bekommen.

 

Häufige Ursachen für Hüftschmerzen
Die Hüfte ist unser größtes Gelenk und trägt täglich erhebliche Lasten. Beschwerden können verschiedenste Ursachen haben.

Hüftarthrose (Coxarthrose) – Die häufigste Hüfterkrankung
Arthrose entsteht durch Verschleiß des Gelenkknorpels und betrifft besonders Menschen ab 50 Jahren – aber auch jüngere Sportler.

Ursachen:

  • Natürlicher Alterungsprozess
  • Fehlstellungen (Hüftdysplasie, Impingement)
  • Überlastung durch Sport oder Übergewicht
  • Folge von Verletzungen oder Entzündungen
  • Genetische Veranlagung

Typische Symptome:

  • Leistenschmerzen beim Gehen
  • Anlaufschmerz nach Ruhepausen
  • Eingeschränkte Beweglichkeit (Socken anziehen)
  • Schmerzen beim Treppensteigen
  • Nächtliche Schmerzen in fortgeschrittenen Stadien

 

Hüftprobleme bei aktiven Menschen
SPORTVERLETZUNGEN UND ÜBERLASTUNGEN

Impingement-Syndrom (FAI - Femoroacetabuläres Impingement)

  • Einklemmung zwischen Hüftkopf und Pfanne
  • Häufig bei jungen, sportlich aktiven Menschen
  • Führt unbehandelt zu früher Arthrose
  • Typisch bei Fußballern, Tänzern, Kampfsportlern

Labrum-Verletzungen

  • Riss der Gelenklippe (Labrum)
  • Oft in Kombination mit Impingement
  • Schmerzen bei Drehbewegungen
  • Schnappende oder blockierende Hüfte

Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica)

  • Entzündung an der Außenseite der Hüfte
  • Häufig bei Läufern und Radfahrern
  • Seitliche Hüftschmerzen beim Liegen
  • Druckschmerzhaftigkeit

Muskelverletzungen

  • Leistenzerrungen und Adduktorenprobleme
  • Hüftbeuger-Tendinopathie (Psoas-Sehne)
  • Piriformis-Syndrom (Gesäßmuskel)
  • Muskelfaserrisse im Oberschenkel

 

SEHNEN- UND WEICHTEILPROBLEME

Tendinopathien:

  • Glutealsehnenentzündung (Gesäßmuskel)
  • Iliopsoas-Tendinitis (Hüftbeuger)
  • Adduktorenprobleme (Leistenbereich)

Schnappende Hüfte (Coxa saltans):

  • Sehnen springen über Knochenvorsprünge
  • Oft harmlos, aber lästig
  • Kann zu Entzündungen führen

 

WEITERE HÜFTERKRANKUNGEN

Hüftkopfnekrose (Osteonekrose)

  • Absterben von Knochengewebe durch Durchblutungsstörung
  • Erfordert frühzeitige Behandlung

Stressfraktur

  • Ermüdungsbruch bei Überlastung
  • Häufig bei Ausdauersportlern

Hüftdysplasie

  • Angeborene Fehlentwicklung der Hüftpfanne
  • Führt oft zu früher Arthrose

Präzise Diagnostik: Die Ursache finden
Eine exakte Diagnose ist entscheidend, da Hüftschmerzen viele verschiedene Ursachen haben können.

 

IHRE ERSTUNTERSUCHUNG BEI DR. ALEXANDER SIEGMETH

Ausführliche Anamnese (15-20 Minuten)

  • Schmerzlokalisation und -charakter
  • Wann treten die Schmerzen auf? (Belastung, Ruhe, nachts)
  • Sportliche und berufliche Aktivitäten
  • Vorerkrankungen und familiäre Veranlagung
  • Bisherige Behandlungsversuche

Klinische Untersuchung

  • Gangbildanalyse: Hinken, Schonhaltung?
  • Beweglichkeitsprüfung in allen Ebenen
  • Impingement-Tests (FADDIR, FABER)
  • Krafttests der Hüftmuskulatur
  • Beinlängenprüfung
  • Untersuchung von Lendenwirbelsäule und Becken
  • Neurologische Tests

Bildgebende Diagnostik

  • Digitales Röntgen Gelenkspalt, Knochendichte, Fehlstellungen
  • Beckenübersicht Zum Seitenvergleich
  • Ultraschall (Sonographie) Gelenkerguss, Schleimbeutel, Sehnen
  • MRT-Veranlassung Bei Verdacht auf Labrum-Riss, Knorpelschaden, Stressfraktur

Funktionsanalyse:

  • Beurteilung von Haltung und Beinachse
  • Muskuläre Dysbalancen identifizieren
  • Bewegungsmuster analysieren

Moderne Behandlungsmethoden für Ihre Hüfte
Ich setze auf ein multimodales Konzept, das verschiedene Therapien kombiniert.

 

HYALURONSÄURE-THERAPIE: GELENKSCHMIERUNG FÜR DIE HÜFTE

Natürliche Knorpelpflege
Hyaluronsäure ist ein körpereigener Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt wie ein Stoßdämpfer.

Bei welchen Hüftproblemen hilft Hyaluronsäure?

  • Hüftarthrose (besonders frühe bis mittlere Stadien)
  • Nach Sportverletzungen der Hüfte
  • Bei Knorpelschäden
  • FAI (Femoroacetabuläres Impingement)
  • Zur Verzögerung einer Hüft-OP

Wirkungsweise:

  • Verbessert die Gleitfähigkeit im Gelenk
  • Reduziert Entzündungen und Schmerzen
  • Schützt den Knorpel vor weiterem Verschleiß
  • Steigert die Beweglichkeit

Behandlung:
Injektion unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle für maximale Präzision. In der Regel 3-5 Injektionen im wöchentlichen Abstand. Die Wirkung hält oft 6-12 Monate an.

Besonders für aktive Menschen:
Hyaluronsäure ermöglicht es vielen Patienten, trotz Arthrose weiter Sport zu treiben und eine Operation hinauszuzögern oder ganz zu vermeiden.

 

ACP/PRP-THERAPIE: EIGENBLUT FÜR IHRE HÜFTE

Regenerative Medizin für das Hüftgelenk
Die Eigenbluttherapie nutzt Ihre körpereigenen Heilungskräfte zur Regeneration von Knorpel und Sehnengewebe.

Behandlungsablauf:
1. Blutentnahme aus der Armvene (ca. 15 ml)
2. Zentrifugation: Gewinnung des plättchenreichen Plasmas
3. Injektion in das Hüftgelenk unter bildgebender Kontrolle
4. Konzentrierte Wachstumsfaktoren stimulieren Heilung

Wann ist ACP bei der Hüfte sinnvoll?

  • Hüftarthrose im frühen bis mittleren Stadium
  • Labrum-Verletzungen (Gelenklippe)
  • Knorpelschäden
  • Sehnenentzündungen (Gluteal-, Psoas-Sehne)
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Nach Hüftarthroskopie zur Heilungsförderung

Vorteile:

  • 100 % körpereigen, keine Nebenwirkungen
  • Fördert natürliche Regeneration
  • Kann Arthrose-Progression verlangsamen
  • Keine Dopingrelevanz für Sportler

Behandlungsschema:

3-5 Injektionen im Abstand von 2-4 Wochen. Viele Patienten berichten von Besserung nach bereits 2-3 Behandlungen.

 

STOSSWELLENTHERAPIE: HEILUNGSIMPULSE FÜR SEHNEN

Energiereiche Schallwellen gegen chronische Beschwerden
Die Stoßwellentherapie ist besonders wirksam bei Sehnenansatzentzündungen rund um die Hüfte.

Anwendungsgebiete:

  • Bursitis trochanterica Schleimbeutelentzündung
  • Glutealsehnenentzündung Gesäßmuskelsehne
  • Adduktorenprobleme Leistenbereich
  • Kalkeinlagerungen In Sehnen oder Schleimbeuteln
  • Piriformis-Syndrom Gesäßmuskel

Wirkweise:

  • Durchblutungsförderung
  • Auflösung von Kalkdepots
  • Abbau von Entzündungsmediatoren
  • Regenerationsanregung
  • Schmerzlinderung

Behandlung:
3-5 Sitzungen im wöchentlichen Abstand, ambulant ohne Betäubung. Besonders effektiv bei chronischen Beschwerden, die auf andere Therapien nicht ansprechen.

 

AKUPUNKTUR: SCHMERZLINDERUNG BEI HÜFTARTHROSE

Wissenschaftlich anerkannte Methode
Akupunktur bei Hüftschmerzen ist gut untersucht und wird von Krankenkassen unterstützt.

Wirkung bei Hüftbeschwerden:

  • Schmerzreduktion durch körpereigene Botenstoffe
  • Muskelentspannung im Hüft-Becken-Bereich
  • Durchblutungsverbesserung
  • Entzündungshemmung

Besonders wirksam bei:

  • Hüftarthrose
  • Chronischen Hüftschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Als Begleittherapie bei anderen Behandlungen

Behandlung:
Klassischerweise 10 Sitzungen über 10-15 Wochen. Viele Patienten spüren bereits nach wenigen Sitzungen Besserung.

 

MANUALLE THERAPIE UND MOBILISIERUNG

Beweglichkeit wiederherstellen
Funktionelle Einschränkungen der Hüfte lassen sich oft durch gezielte manuelle Techniken verbessern.

Meine Behandlungsansätze:

  • Mobilisation der Hüftkapsel
  • Muskel-Energie-Techniken
  • Faszienbehandlung
  • Triggerpunkt-Therapie der Hüftmuskulatur
  • Becken- und Wirbelsäulenbehandlung

Wichtig:
Die Hüfte steht nicht isoliert – oft sind Becken, Lendenwirbelsäule oder Knie mitbeteiligt.

 

INJEKTIONSTHERAPIE UNTER BILDKONTROLLE

Präzise Behandlung
Bei der Hüfte ist exakte Platzierung entscheidend für den Therapieerfolg.

Injektionstechniken:

  • Intraartikuläre Injektion Direkt ins Hüftgelenk
  • Periartikuläre Infiltration Um das Gelenk herum
  • Schleimbeutel-Infiltration Bei Bursitis
  • Sehneninfiltration Bei Tendinopathien

Durchführung:
Alle Injektionen erfolgen unter Ultraschall für maximale Sicherheit und Wirksamkeit.

 

Ganzheitliches Behandlungskonzept
AKTIVE THERAPIE: IHR WICHTIGSTER BAUSTEIN

Krankengymnastik und Eigenübungen
Passive Behandlungen allein reichen nicht. Ich erstelle für Sie ein individuelles Übungsprogramm:

Kräftigung:

  • Gesäßmuskulatur (Glutealmuskulatur)
  • Hüftabduktoren für Stabilität
  • Rumpfmuskulatur für Beckenkontrolle
  • Oberschenkelmuskulatur

Mobilisation:

  • Hüftflexoren-Dehnung (oft verkürzt)
  • Adduktorendehnung
  • Kapsel-Mobilisation

Koordination:

  • Gleichgewichtstraining
  • Propriozeptive Übungen
  • Gangschulung

Physiotherapeutische Begleitung:
Ich arbeite mit spezialisierten Physiotherapeuten zusammen und erstelle detaillierte Therapiepläne.

 

GEWICHTSMANAGEMENT

Jedes Kilo zählt
Bei Hüftarthrose ist Gewichtsreduktion eine der effektivsten Maßnahmen:

  • Jedes Kilogramm Körpergewicht weniger bedeutet 3-4 kg weniger Belastung für die Hüfte beim Gehen
  • Schon 5 kg Gewichtsverlust können Schmerzen deutlich reduzieren

Meine Unterstützung:

  • Ernährungsberatung
  • Empfehlung gelenkschonender Sportarten
  • Realistische Zielsetzung

 

HILFSMITTEL UND ENTLASTUNG

Bei Bedarf:

  • Gehstock zur Entlastung
  • Orthopädische Einlagen bei Fehlstellungen
  • Schuhzurichtungen bei Beinlängendifferenz
  • Pufferabsätze zur Stoßdämpfung

 

Spezielle Krankheitsbilder im Detail
HÜFTARTHROSE: STADIENGERECHTE BEHANDLUNG

Frühe Arthrose (Grad 1-2):

  • Hyaluronsäure-Therapie sehr erfolgreich
  • ACP-Behandlung zur Regeneration
  • Bewegungstherapie und Muskelaufbau
  • Ziel: Progression stoppen

Mittlere Arthrose (Grad 2-3):

  • Kombination Hyaluronsäure + ACP
  • Schmerztherapie mit Akupunktur
  • Angepasste sportliche Aktivität
  • Hilfsmittel bei Bedarf
  • Ziel: OP hinauszögern

Fortgeschrittene Arthrose (Grad 3-4):

  • Konservative Therapie zur Symptomlinderung
  • Schmerzmanagement
  • Erhalt der Mobilität
  • Bei Versagen: OP-Beratung und Überweisung

Wichtig:
Auch bei fortgeschrittener Arthrose können konservative Maßnahmen oft noch Jahre gute Lebensqualität ermöglichen.

 

IMPINGEMENT-SYNDROM (FAI): KONSERVATIV ODER OPERATIV?

Was ist FAI?
Beim femoroazetabulären Impingement kommt es zu einer Einklemmung zwischen Hüftkopf und Pfanne durch knöcherne Fehlformen.

Konservative Behandlung möglich bei:

  • Leichten bis mittleren Beschwerden
  • Noch keinen größeren Knorpelschäden
  • Bereitschaft zu konsequenter Physiotherapie

Mein Therapieansatz:

  • Hyaluronsäure oder ACP ins Gelenk
  • Manuelle Therapie zur Hüftmobilisation
  • Spezielles Muskeltraining
  • Vermeidung provozierender Bewegungen
  • Aktivitätsmodifikation

Wann ist eine OP nötig?

  • Bei strukturell bedingtem Impingement mit Beschwerden
  • Nachgewiesenen Labrum-Rissen
  • Therapieresistenten Schmerzen
  • Wenn Sport nicht mehr möglich ist

 

SCHLEIMBEUTELENTZÜNDUNG: GEZIELT BEHANDELN

Bursitis trochanterica verstehen
Entzündung des Schleimbeutels an der Außenseite der Hüfte – häufig bei Läufern und Radfahrern.

Symptome:

  • Schmerzen an der Hüftaußenseite
  • Verschlimmerung beim Liegen auf der Seite
  • Schmerzen beim Treppensteigen
  • Druckempfindlichkeit

Behandlung:

  • Stoßwellentherapie (sehr effektiv!)
  • Gezielte Infiltration bei starken Beschwerden
  • Korrektur von Ursachen (Lauftechnik, Fehlstellung)
  • Dehnübungen für Iliotibialband
  • Anpassung der Trainingsbelastung

Prognose:
Bei konsequenter Behandlung meist vollständige Heilung innerhalb von 6-12 Wochen.

 

Prävention: Hüftgesundheit langfristig erhalten

FÜR SPORTLER

Geeignete Sportarten bei Hüftproblemen:

  • Schwimmen (entlastet die Gelenke)
  • Radfahren (gelenkschonend)
  • Walking und Nordic Walking
  • Aquajogging
  • Yoga und Pilates (für Beweglichkeit)

Zu vermeiden bei Arthrose:

  • Intensive Laufbelastung
  • Stop-and-Go-Sportarten
  • Kampfsport mit Traumarisiko
  • Extreme Dehnpositionen

Trainingstipps:

  • Regelmäßiges Hüftmuskel-Training
  • Gute Lauftechnik
  • Geeignetes Schuhwerk
  • Ausreichende Regeneration
  • Gewichtskontrolle

 

ERGONOMIE IM ALLTAG

Richtig sitzen:

  • Hüften höher als Knie
  • Regelmäßig aufstehen
  • Dynamisches Sitzen

Richtig heben:

  • Aus den Beinen, nicht gebückt
  • Last nah am Körper
  • Keine Drehbewegungen unter Last

Im Bett:

  • Seitenlage mit Kissen zwischen den Knien
  • Nicht zu weiche Matratze
  • Höhe für leichtes Aufstehen

 

WANN SOLLTEN SIE ZUM ORTHOPÄDEN?

Konsultieren Sie zeitnah einen Facharzt bei:

  • Leistenschmerzen, die länger als 1-2 Wochen anhalten
  • Schmerzen in Ruhe oder nachts
  • Eingeschränkte Beweglichkeit (Socken anziehen schwierig)
  • Hinken oder Gangstörung
  • Schmerzen nach Sturz oder Unfall
  • Plötzlich einschießende Schmerzen
  • Begleitenden Symptomen (Schwellung, Überwärmung)

Besonders für Sportler wichtig:
Frühe Abklärung verhindert chronische Schäden. Was heute noch konservativ heilbar ist, kann unbehandelt zur frühen Arthrose führen.

Operative Behandlung: Wann ist sie notwendig?
Mein Schwerpunkt liegt auf konservativer Therapie. Bei bestimmten Problemen ist eine Operation jedoch sinnvoll.

OP-Indikationen:

  • Hüftarthroskopie Bei FAI mit Labrum-Riss, freien Gelenkkörpern
  • Hüft-TEP (Totalendoprothese) Bei fortgeschrittener Arthrose mit Leidensdruck
  • Hüftkopferhaltende OP Bei Hüftkopfnekrose im Frühstadium
  • Umstellungsosteotomie Bei Fehlstellungen bei jungen Patienten

Meine Rolle:

  • Ausführliche Beratung zur OP-Notwendigkeit
  • Zweitmeinung bei OP-Empfehlung
  • Überweisung an spezialisierte Hüftchirurgen
  • Nachbehandlung nach Operation

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Wie lange dauert die Behandlung von Hüftschmerzen?
Bei Schleimbeutelentzündung oft 4-8 Wochen. Bei Arthrose ist es eine Langzeitbehandlung mit regelmäßigen Therapiezyklen (z.B. Hyaluronsäure alle 6-12 Monate).

Ab wann brauche ich eine Hüftprothese?
Erst wenn konservative Therapie ausgeschöpft ist und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist. Viele Patienten kommen Jahre ohne OP aus.

Kann ich mit Hüftarthrose noch Sport treiben?
Ja! Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking sind sogar empfehlenswert. Sie halten das Gelenk beweglich und die Muskulatur kräftig.

Wie schmerzhaft sind Hüftinjektionen?
Die Hüfte wird unter Bildkontrolle punktiert, was die Behandlung sicherer macht. Mit lokaler Betäubung ist der Eingriff gut tolerierbar.

Hilft Hyaluronsäure auch bei fortgeschrittener Arthrose?
Die beste Wirkung zeigt sich bei früher bis mittlerer Arthrose. Aber auch bei fortgeschrittener Arthrose kann Hyaluronsäure Symptome lindern und die Zeit bis zur OP überbrücken.

Wie schnell wirken die Behandlungen?
Akupunktur oft schon nach wenigen Sitzungen. Hyaluronsäure nach 2-3 Injektionen. ACP nach 2-4 Wochen. Stoßwellentherapie nach der gesamten Behandlungsserie.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?
Als Privatpatient werden die Behandlungen in der Regel erstattet. Ich erstelle GOÄ-konforme Rechnungen.

Kann man Hüftarthrose vorbeugen?
Teilweise ja: Normalgewicht halten, gelenkschonend Sport treiben, Fehlstellungen früh behandeln, Muskulatur kräftigen.

 

WARUM DR.ALEXANDER SIEGMETH FÜR IHRE HÜFTBESCHWERDEN?

SPEZIALISIERTE HÜFDIAGNOSTIK
Mit modernem Ultraschall und präziser klinischer Untersuchung finde ich die genaue Ursache Ihrer Beschwerden.

INNOVATIVES THERAPIESPEKTRUM
Von Hyaluronsäure über ACP bis Stoßwellentherapie – ich biete alle modernen Verfahren für Ihre Hüfte.

INDIVIDUELLE BEHANDLUNGSKONZEPTE
Jede Hüfte ist anders. Ob jung mit FAI oder älter mit Arthrose – Sie erhalten einen maßgeschneiderten Plan.

GANZHEITLICHER BLICK
Ich betrachte nicht nur die Hüfte, sondern auch Becken, Wirbelsäule, Knie und Ihre gesamte Statik.

LANGFRISTIGE BEGLEITUNG
Bei Hüftarthrose begleite ich Sie über Jahre mit dem Ziel, eine Operation so lange wie möglich hinauszuzögern.

 

Vereinbaren Sie gerne jetzt Ihren Termin!

 

Kinderorthopädie

IHR SPEZIALIST FÜR FUSSFEHLSTELLUNGEN UND HALTUNGSSCHÄDEN BEI KINDERN

Orthopädische Beschwerden im Kindesalter rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln ist entscheidend – denn der wachsende Körper bietet einmalige Chancen zur Korrektur. Als Facharzt für Orthopädie in Mannheim begleite ich Kinder und Jugendliche mit einfühlsamer Diagnostik und modernen, schonenden Behandlungsmethoden.

In meiner Privatpraxis in Mannheim nehme ich mir die Zeit, die Ihr Kind verdient. Mein Ziel: Fehlstellungen und Beschwerden frühzeitig behandeln – damit Ihr Kind schmerzfrei aufwächst und sich unbeschwert bewegen kann.

Häufige Diagnosen in der Kinderorthopädie
Das kindliche Skelettsystem befindet sich im ständigen Wachstum – dadurch entstehen spezifische Beschwerden und Fehlstellungen, die im Erwachsenenalter nicht vorkommen oder anders verlaufen.

 

FUSSFEHLSTELLUNGEN IM KINDESALTER

Die häufigsten orthopädischen Befunde bei Kindern
Fußfehlstellungen gehören zu den häufigsten Vorstellungsgründen in der Kinderorthopädie. Viele sind entwicklungsbedingt und normalisieren sich spontan – andere erfordern frühzeitige Behandlung.

Knick-Senk-Fuß (Pes planovalgus)
Der Knick-Senk-Fuß ist bei Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr physiologisch und in der Regel kein Grund zur Sorge. Bleibt die Fehlstellung über das Grundschulalter hinaus bestehen oder verursacht sie Schmerzen, ist eine Behandlung sinnvoll.

Typische Symptome

  • Abflachung des Fußlängsgewölbes
  • Einwärtskippen der Ferse
  • Schnelle Ermüdung beim Laufen und Stehen
  • Schmerzen im Fuß oder Knie nach körperlicher Belastung
  • Ungleichmäßiger Schuhverschleiß

Sichelfuß (Pes adductus)
Beim Sichelfuß ist der Vorfuß nach innen gebogen. Er entsteht oft durch die Lage im Mutterleib und bessert sich in vielen Fällen von allein. Bei ausgeprägtem Befund sind Lagerungsschienen oder Redressionsbehandlungen wirksam.

Klumpfuß (Pes equinovarus)
Der Klumpfuß ist eine angeborene Fehlstellung, bei der der Fuß nach innen und unten verdreht ist. Er wird meist direkt nach der Geburt diagnostiziert und frühzeitig – oft mit der bewährten Ponseti-Methode (Gipsbehandlung) – behandelt.

Hohlfuß (Pes cavus)
Ein ausgeprägtes Fußlängsgewölbe kann auf eine neurologische Grunderkrankung hinweisen. Die Abklärung ist daher besonders wichtig.

 

GANGAUFFÄLLIGKEITEN UND BEINACHSENPROBLEME

Einwärtsgang (In-toeing)
Viele Kinder laufen eine Zeit lang einwärts – das kann am Fuß, am Unterschenkel (Tibiatorsion) oder an der Hüfte (Antetorsion des Schenkelhalses) liegen. Eine genaue Ursachenabklärung ist wichtig, bevor eine Behandlung empfohlen wird.

X-Beine (Genu valgum) und O-Beine (Genu varum)

  • O-Beine sind bei Kleinkindern bis ca. 2 Jahre normal
  • X-Beine sind zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr physiologisch
  • Bleibt die Abweichung ausgeprägt oder einseitig, ist eine Untersuchung notwendig
  • Selten liegt eine behandlungsbedürftige Skeletterkrankung vor

Beinlängendifferenz
Kleinere Unterschiede (bis 1 cm) sind häufig und meist ohne Krankheitswert. Größere Differenzen können zu Skoliose oder Hüftproblemen führen und sollten kontrolliert werden.

 

HÜFTERKRANKUNGEN IM KINDES- UND JUGENDALTER

Hüftdysplasie
Eine Fehlbildung der Hüftpfanne, die das Hüftgelenk instabil macht. Die Diagnose erfolgt per Ultraschall (U3-Screening), die Behandlung mit einer Spreizhose ist bei frühzeitiger Einleitung sehr erfolgreich.

Morbus Perthes
Eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes, die vor allem Jungen zwischen 4 und 10 Jahren betrifft. Typisch sind Schmerzen in der Leiste oder am Knie sowie Hinken. Frühdiagnose und konsequente Entlastung verhindern langfristige Gelenkschäden.

Epiphyseolysis capitis femoris (ECF)
Eine Verschiebung des Hüftkopfes, die bei übergewichtigen Jugendlichen in der Pubertät auftreten kann. Hinken, Leisten- und Knieschmerzen sind typische Zeichen – diese Diagnose erfordert rasche Abklärung.

Coxitis fugax (Hüftschnupfen)
Die häufigste Ursache für plötzliche Hüftschmerzen bei Kindern, oft nach einem viralen Infekt. In der Regel selbstlimitierend, muss aber von ernsteren Erkrankungen abgegrenzt werden.

 

KNIEBESCHWERDEN BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN

Morbus Osgood-Schlatter
Eine der häufigsten Ursachen für Knieschmerzen bei aktiven Jugendlichen (10–15 Jahre). Durch starkes Wachstum und intensive Sportbelastung entsteht eine Reizung des Schienbeinhöckers. Typisch: Schmerzen und Schwellung direkt unterhalb der Kniescheibe.

Symptome:

  • Schmerzen beim Treppensteigen, Springen und Knien
  • Tastbarer Knochenhöcker am Schienbeinkopf
  • Häufig bei Fußball, Leichtathletik, Turnen

Chondropathia patellae
Knorpelschmerzen unter der Kniescheibe bei Jugendlichen – oft Mädchen in der Pubertät. Schmerzen beim langen Sitzen ("Kinositz") und beim Treppensteigen sind typisch.

Osteochondrosis dissecans
Absterben eines kleinen Knochenstücks am Gelenk (häufig Knie oder Sprunggelenk). Rechtzeitige Behandlung kann eine Operation vermeiden.

 

WIRBELSÄULENPROBLEME

Skoliose
Eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, die oft in der Pubertät entdeckt wird. Frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung (Physiotherapie, Korsett) können eine operative Korrektur verhindern.

Screeningzeichen:

  • Ungleiche Schulterblatt- oder Schulterhöhe
  • Taillendreiecke unterschiedlich groß
  • Rippenbuckel beim Vorbeugen (Adams-Test)
  • Eltern bemerken schiefe Körperhaltung

Scheuermann-Krankheit (Morbus Scheuermann)
Eine Wachstumsstörung der Wirbelkörper, die zu einem vermehrten Rundrücken führt. Betrifft häufig Jugendliche im Wachstumsschub. Physiotherapie und in ausgeprägten Fällen eine Korsettversorgung sind wirksam.

Haltungsschwäche
Keine Erkrankung, aber ein häufiger Befund bei Schulkindern. Gezielte Kräftigungsübungen und Bewegungsförderung sind die beste Therapie.

 

APOPHYSENVERLETZUNGEN UND WACHSTUMSSCHMERZEN

Wachstumsschmerzen
Nächtliche Schmerzen in den Beinen sind bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren häufig und harmlos. Halten Schmerzen tagsüber an oder sind einseitig, muss eine organische Ursache ausgeschlossen werden.

Apophysenentzündungen (Enthesopathien)
Durch Überbelastung im Sport können die Knochenwachstumszonen an Sehnenansätzen gereizt werden – neben Osgood-Schlatter auch am Fersenbein (Morbus Haglund/Sever) oder am Becken.

 

PRÄZISE DIAGNOSTIK – DIE URSACHE KINDGERECHT ABKLÄREN

Eine genaue Diagnose erfordert beim Kind besondere Aufmerksamkeit. Ich nehme mir Zeit für Kind und Eltern – denn nur ein entspanntes Kind lässt sich gut untersuchen.

Ausführliche Anamnese(15–20 Minuten)

  • Wann und wo treten Beschwerden auf?
  • Seit wann bestehen die Auffälligkeiten?
  • Wie ist das Aktivitätsniveau des Kindes?
  • Gibt es familiäre Vorbelastungen (z. B. Skoliose, Hüftdysplasie)?
  • Bisherige Untersuchungen und Behandlungen
  • Geburtsverlauf und frühkindliche Entwicklung

Klinische Untersuchung

  • Inspektion Körperhaltung, Beinachsen, Fußstellung im Stand
  • Ganganalyse Abrollverhalten, Einwärtsgang, Hinken
  • Palpation Schmerzpunkte, Muskelverspannungen
  • Beweglichkeitsprüfung Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Wirbelsäule
  • Neurologie Reflexe, Muskelkraft, Sensibilität
  • Wirbelsäule Adams-Test, Lot, Schulterhöhe
  • Wachstumskontrolle Körpergröße und Tanner-Stadium

Bildgebende Diagnostik

  • Digitales Röntgen Beinachsen, Hüfte, Wirbelsäule (mit strahlenarmem Protokoll)
  • Ultraschall (Sonographie) Hüftgelenk, Sehnen, Weichteile
  • MRT-Veranlassung Bei Verdacht auf Morbus Perthes, Osteochondrosis dissecans, ECF

 

MODERNE BEHANDLUNGSMETHODEN FÜR IHR KIND

In der Kinderorthopädie stehen schonende, konservative Methoden im Vordergrund. Das wachsende Skelett hat eine enorme Selbstheilungskraft – diese nutzen wir gezielt.

 

ORTHOPÄDISCHE EINLAGEN UND SCHUHVERSORGUNG

Individuelle Einlagenversorgung bei Kindern
Orthopädische Einlagen sind ein wichtiges Werkzeug in der Kinderorthopädie – aber kein Allheilmittel. Ich verordne Einlagen gezielt und nur dann, wenn sie einen klaren Nutzen haben.

Indikationen:

  • Symptomatischer Knick-Senk-Fuß (mit Beschwerden)
  • Fußfehlstellungen mit Auswirkung auf Knie und Hüfte
  • Beinlängendifferenz (Ausgleichserhöhung)
  • Unterstützung nach Gipsbehandlung

Wichtig:
Einlagen ersetzen keine Muskelkräftigung! Barfußlaufen auf unebenen Untergründen (Sand, Rasen) fördert die Fußmuskulatur und ist für gesunde Füße wichtig.

 

PHSIOTHERAPIE UND KRANKENGYMNASTIK

Bewegungstherapie als Basis
Physiotherapeutische Übungen sind bei nahezu allen kinderorthopädischen Erkrankungen zentral. Ich arbeite mit erfahrenen Physiotherapeuten zusammen und erkläre Ihnen und Ihrem Kind die Übungen verständlich.

Anwendungen:

  • Kräftigung der Fußmuskulatur bei Fußfehlstellungen
  • Dehnung und Kräftigung bei Skoliose und Haltungsschwäche (Schroth-Methode)
  • Entlastungsübungen bei Morbus Osgood-Schlatter
  • Kräftigung der Hüftmuskulatur bei Hüfterkrankungen
  • Koordinationstraining bei Gangauffälligkeiten

 

KORSETTVERSORGUNG BEI SKOLIOSE

Konservative Behandlung der Wirbelsäulenverkrümmung
Bei einer behandlungsbedürftigen Skoliose im Wachstumsalter ist ein Korsett das wirksamste Mittel, um eine Progredienz zu verhindern. Voraussetzung ist ein frühzeitiger Einsatz und konsequentes Tragen.

Wann ist ein Korsett sinnvoll?

  • Cobb-Winkel zwischen 20° und 40° im Wachstum
  • Restwachstum vorhanden (Risser-Zeichen)
  • Kurventyp für konservative Behandlung geeignet

Vorgehen:
Ich koordiniere die Korsettversorgung mit einem erfahrenen Orthopädie-Techniker und überwache den Verlauf engmaschig mit klinischen Kontrollen und Röntgenaufnahmen.

 

GIPS- UND REDRESSIONSBEHANDLUNG

Frühbehandlung von Fußfehlstellungen
Die Ponseti-Methode bei Klumpfuß und Redressionsverbände bei Sichelfuß sind wissenschaftlich bewährte Behandlungen, die operative Korrekturen in vielen Fällen vermeiden.

Ponseti-Methode beim Klumpfuß:

  • Wöchentliche Gipsverbände ab den ersten Lebenswochen
  • Schrittweise Korrektur der Fehlstellung
  • Kleiner Eingriff (Achillotenotomie) bei Bedarf
  • Anschließend Nachtlagerungsschiene (bis ca. 4 Jahre)
  • Sehr hohe Erfolgsrate (über 90 %)

 

SPORTBERATUNG UND BELASTUNGSSTEUERUNG

Aktiv bleiben – aber richtig
Bewegung ist für Kinder essenziell. Bei vielen kinderorthopädischen Erkrankungen ist es wichtig, Überbelastungen zu vermeiden – aber keinesfalls den Sport komplett zu streichen.

Beratung für sportlich aktive Kinder und Jugendliche:

  • Welche Sportarten sind sinnvoll?
  • Wann kann das Training wieder aufgenommen werden?
  • Wie kann das Trainingsprogramm angepasst werden?
  • Gibt es empfehlenswerte Sportarten zur Förderung?

 

ACP/PRP-THERAPIE BEI JUGENDLICHEN

Eigenbluttherapie bei hartnäckigen Sehnenreizungen
Bei älteren Jugendlichen mit chronischen Sehnenansatzreizungen (z. B. Morbus Osgood-Schlatter, Apophysenentzündungen) kann die ACP-Therapie eingesetzt werden, wenn konventionelle Maßnahmen nicht ausreichend helfen.

 

WACHSTUMSKONTROLLE UND VORSORGE

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig
Viele kinderorthopädische Erkrankungen verändern sich im Wachstum – teils zum Besseren, teils zum Schlechteren. Regelmäßige Verlaufskontrollen helfen, rechtzeitig zu handeln.

Besonders wichtig bei:

  • Skoliose (jährliche Kontrolle bis Wachstumsabschluss)
  • Hüftdysplasie (bis zur Vollständigkeit des Wachstums)
  • Morbus Perthes (bis zur Ausheilung)
  • Beinlängendifferenzen (halbjährlich im Wachstum)
  • Fußfehlstellungen nach Gipsbehandlung

 

TIPPS FÜR ELTERN:
So fördern Sie gesunde Füße und eine starke Körperhaltung

Barfußlaufen statt Schuh
Lassen Sie Ihr Kind so oft wie möglich barfuß laufen – auf Sand, Rasen, unebenen Naturböden. Das trainiert die Fußmuskulatur und das Gleichgewicht besser als jede Einlage.

Schuhkauf richtig gemacht:

  • Kein zu enger oder zu steifer Schuh
  • Mindestens 12 mm Platz vor den Zehen
  • Flexible Sohle, die sich biegen lässt
  • Kein Klettverschluss zu fest ziehen
  • Regelmäßig die Schuhgröße kontrollieren (Kinderfüße wachsen schnell!)

Bewegung fördern:

  • Tägliche Bewegung an der frischen Luft
  • Schwimmen stärkt die gesamte Körpermuskulatur
  • Klettern und Toben fördern Koordination und Gleichgewicht
  • Bildschirmzeiten begrenzen – langes Sitzen schadet der Körperhaltung

Ergonomie in der Schule:

  • Ergonomischer Schulranzen (Rucksack statt Schultertasche)
  • Höhenverstellbarer Schreibtisch und Stuhl
  • Regelmäßige Bewegungspausen beim Lernen

 

WANN SOLLTEN SIE ZUM KINDERORTHOPÄDEN?

Zeitnah einen Facharzt aufsuchen bei:

  • Hinken oder Gangauffälligkeiten
  • Klagen über Schmerzen beim Gehen oder Laufen
  • Auffälligen Fußfehlstellungen nach dem 5. Lebensjahr
  • Ungleichen Schulterhöhen oder schiefem Rücken
  • Schwellungen, Rötungen oder Überwärmungen an Gelenken
  • Plötzlichem Hinken ohne erkennbare Ursache (immer abklären!)
  • Taubheitsgefühlen oder Muskelschwäche
  • Schmerzen nach Sturz oder Sportunfall

Wichtig für Eltern:
Kinder können Schmerzen manchmal schlecht einordnen oder verschweigen. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl – und lassen Sie Ihr Kind lieber einmal zu viel als zu wenig untersuchen.

 

OPERATIVE BEHANDLUNG – SELTEN, ABER MANCHMAL NOTWENDIG

In der Kinderorthopädie ist eine Operation in den meisten Fällen zu vermeiden – das wachsende Skelett korrigiert vieles von allein. Dennoch gibt es Erkrankungen, bei denen ein Eingriff notwendig ist.

Mögliche OP-Indikationen:

  • Schwerer Klumpfuß (nach konservativer Vorbehandlung)
  • Fortschreitende Skoliose trotz Korsetttherapie
  • Epiphyseolysis capitis femoris (immer operativ)
  • Osteochondrosis dissecans (bei Dissekatlösung)
  • Ausgeprägte Beinlängendifferenz (Epiphysiodese)

Meine Rolle:
Ich schöpfe alle konservativen Möglichkeiten aus, begleite Sie und Ihr Kind bei der Entscheidung und überweise bei Bedarf an spezialisierte Kinderorthopädie-Chirurgen.

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Mein Kind läuft X-beinig – ist das gefährlich?
X-Beine sind zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr normal und korrigieren sich in der Regel von allein. Sind sie sehr ausgeprägt, einseitig oder nach dem 8. Lebensjahr noch vorhanden, lohnt eine Untersuchung.

Ab wann sind Einlagen bei Knick-Senk-Fuß sinnvoll?
Nur wenn der Knick-Senk-Fuß nach dem 5.–6. Lebensjahr noch ausgeprägt ist und/oder Beschwerden verursacht. Vor dem Schuleintritt sind Einlagen selten notwendig.

Meine Tochter hat eine schiefe Wirbelsäule – was nun?
Eine Skoliose sollte frühzeitig vermessen werden (Röntgen). Je nach Ausprägung und Wachstumsstadium kommen Physiotherapie oder ein Korsett infrage. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig.

Mein Sohn hat Schmerzen unterhalb der Kniescheibe – Morbus Osgood-Schlatter?
Das ist die häufigste Ursache für Knieschmerzen bei sportlich aktiven Jugendlichen. Die Diagnose ist klinisch und per Ultraschall zu stellen. Die Behandlung besteht aus Belastungsanpassung und Physiotherapie – die Beschwerden verschwinden nach dem Wachstumsabschluss.

Ist Barfußlaufen bei Fußfehlstellungen gefährlich?
Im Gegenteil! Barfußlaufen auf natürlichen Untergründen stärkt die Fußmuskulatur und ist die beste Prävention. Nur auf hartem Betonboden oder bei stark ausgeprägten Fehlstellungen mit Beschwerden sind Einlagen sinnvoll.

Kann mein Kind mit Skoliose Sport treiben?
Ja! Sport – besonders Schwimmen, Klettern und Balancesportarten – ist bei Skoliose ausdrücklich empfohlen. Er stärkt die Rückenmuskulatur und unterstützt die Behandlung.

Wann ist ein Röntgenbild beim Kind notwendig?
Nur wenn klinische Untersuchung und Ultraschall keine ausreichende Diagnose liefern. Ich achte auf eine möglichst strahlungsarme Diagnostik und verordne Röntgen nur bei klarer Indikation.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?
Als Privatpatient werden Untersuchungen, Einlagen und weitere Behandlungen in der Regel erstattet. Ich erstelle GOÄ-konforme Rechnungen.

 

Gesund aufwachsen – mit der richtigen Unterstützung
Orthopädische Beschwerden im Kindesalter frühzeitig zu erkennen und zu behandeln ist eine der wichtigsten Investitionen in die Gesundheit Ihres Kindes. Viele Fehlstellungen und Erkrankungen lassen sich im Wachstum noch sehr gut beeinflussen – je früher, desto besser.

Als Ihr Kinderorthopäde in Mannheim nehme ich mir Zeit für Ihr Kind und Ihre Familie. Mit einfühlsamer Diagnostik und modernen, schonenden Behandlungsmethoden begleite ich Ihr Kind auf dem Weg zu einem gesunden, aktiven Leben.

Vertrauen Sie auf Erfahrung – ich freue mich auf Sie und Ihr Kind!
Dr. med. Alexander Siegmeth – Ihr Orthopäde für Kinderorthopädie in Mannheim.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin!

 

Knieschmerzen

IHR SPEZIALIST FÜR SPORTLER UND AKTIVE MENSCHEN

Ihr Orthopäde für Knieschmerzen in Mannheim
Knieschmerzen können Ihren Alltag und Ihre sportlichen Aktivitäten stark einschränken. Als Facharzt für Orthopädie in Mannheim bin ich auf die Behandlung von Kniebeschwerden spezialisiert – besonders bei Sportlern und aktiven Menschen, die schnell wieder in Bewegung kommen möchten.

In meiner Privatpraxis in Mannheim biete ich Ihnen modernste Diagnostik und innovative Behandlungsmethoden, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Mein Ziel: Sie möglichst schnell und schonend wieder fit zu bekommen – oft ohne Operation.

 

HÄUFIGE URSACHEN FÜR KNIESCHMERZEN BEI SPORTLERN

Knieschmerzen haben viele Gesichter. In meiner Praxis behandle ich täglich Patienten mit unterschiedlichen Kniebeschwerden:

Sportverletzungen und Überlastungsschäden

  • Meniskusverletzungen: Risse durch Drehbewegungen beim Fußball, Tennis oder Ski
  • Kreuzbandverletzungen: Teilrisse oder Komplettrupturen
  • Patellaspitzensyndrom (Läuferknie/Springerknie): Überlastung bei Laufsport und Sprungsportarten
  • Bänderzerrungen und Instabilitäten: Nach Umknicktraumen

Verschleißbedingte Knieschmerzen

  • Kniearthrose (Gonarthrose): Abnutzung des Gelenkknorpels
  • Knorpelschäden: Durch jahrelange Belastung oder Fehlstellung
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis): Reizung durch wiederholte Bewegungen

Funktionelle Beschwerden

  • Tracking-Probleme der Kniescheibe: Patellalateralisation
  • Muskuläre Dysbalancen: Führen zu Fehlbelastungen
  • Überlastungssyndrome: Bei intensivem Training ohne ausreichende Regeneration

 

MODERNE DIAGNOSTIK: DEN URSACHEN AUF DEN GRUNDGEHEN

Eine präzise Diagnose ist der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung. In meiner Praxis nehme ich mir Zeit für Sie:

 

IHRE ERSTE UNTERSUCHUNG BEI DR. ALEXANDER SIEGMETH

Ausführliche Anamnese (15-20 Minuten)

  • Ihre Krankengeschichte und Beschwerdeverlauf
  • Sportliche Aktivitäten und Trainingsbelastung
  • Bisherige Behandlungen und Therapieversuche

Klinische Untersuchung

  • Funktionsprüfung und Beweglichkeitsanalyse
  • Stabilitätstests der Bänder
  • Schmerzprovokationstests zur Lokalisation
  • Gangbildanalyse und Beinachsenstellung

Weiterführende Diagnostik bei Bedarf

  • Ultraschall (Sonographie): Beurteilung von Bändern, Sehnen und Schleimbeuteln
  • Digitales Röntgen: Knöcherne Strukturen und Gelenkspalt
  • MRT-Veranlassung: Bei Verdacht auf Meniskus- oder Knorpelschäden
  • Labordiagnostik: Ausschluss entzündlicher Erkrankungen

 

BEHANDLUNGSMETHODEN: KONSERVATIV, INNOVATIV, INDIVIDUELL

Als Ihr Orthopäde in Mannheim setze ich auf moderne, schonende Therapieverfahren. Operationen sind oft nicht notwendig – viele Kniebeschwerden lassen sich konservativ erfolgreich behandeln.

 

HYALURONSÄURE-THERAPIE: GELENKSCHMIERE FÜR MEHR BEWEGLICHKEIT

Was ist Hyaluronsäure?
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt wie ein "Stoßdämpfer" im Knie. Bei Arthrose oder nach Verletzungen nimmt die Qualität der Gelenkflüssigkeit ab.

Wie wirkt die Behandlung?

  • Verbessert die Gleitfähigkeit im Gelenk
  • Reduziert Entzündungen und Schmerzen
  • Schützt den Knorpel vor weiterem Verschleiß
  • Steigert die Beweglichkeit nachweisbar

Für wen ist sie geeignet?
Besonders wirksam bei Kniearthrose im frühen bis mittleren Stadium, nach Sportverletzungen und bei Knorpelschäden. Gerade für Sportler, die ihr Knie weiter belasten möchten, eine ideale Therapieoption.

Behandlungsablauf:
In der Regel 3-5 Injektionen im wöchentlichen Abstand. Die Wirkung hält oft 6-12 Monate an und kann bei Bedarf wiederholt werden.

 

ACP/PRP-THERAPIE: HEILUNG MIT EIGENBLUT

Das körpereigene Regenerationspotenzial nutzen
Die Autologous Conditioned Plasma (ACP) oder Platelet-Rich Plasma (PRP) Therapie ist eine innovative biologische Behandlungsmethode, bei der Ihr eigenes Blut zur Heilung genutzt wird.

So funktioniert die Eigenblutbehandlung
1. Entnahme von etwa 15 ml Blut aus Ihrer Armvene
2. Aufbereitung in einer Spezialzentrifuge
3. Gewinnung des konzentrierten Blutplasmas mit hoher Thrombozytenkonzentration
4. Injektion des Wachstumsfaktor-reichen Plasmas ins Kniegelenk

Wirkweise
Die konzentrierten Wachstumsfaktoren und Proteine stimulieren die körpereigenen Heilungsprozesse, fördern die Regeneration von Knorpel und Sehnengewebe und reduzieren Entzündungen natürlich.

Ideal bei

  • Kniearthrose (besonders im frühen Stadium)
  • Meniskusschäden ohne komplette Ruptur
  • Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee)
  • Chronischen Sehnenentzündungen
  • Knorpelschäden und Überlastungssyndromen

Ihr Vorteil
100 % körpereigen, keine Nebenwirkungen, keine Wartezeit für Dopingkontrollen bei Leistungssportlern.

 

STOSSWELLENTHERAPIE: HEILUNG BEI CHRONISCHEN SCHMERZEN

Hochenergetische Schallwellen für Ihre Heilung
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist besonders wirksam bei chronischen Knieschmerzen, die auf andere Behandlungen nicht ansprechen.

Anwendungsgebiete am Knie

  • Patellaspitzensyndrom (Läufer- und Springerknie)
  • Chronische Sehnenansatzentzündungen
  • Kalkeinlagerungen
  • Verzögerte Heilung nach Verletzungen
  • Arthrose-bedingte Schmerzen

Wirkungsweise

  • Durchblutungsförderung im betroffenen Gewebe
  • Anregung von Heilungsprozessen
  • Auflösung von Verkalkungen
  • Schmerzlinderung durch Nervenstimulation

Behandlung
3-5 Sitzungen im wöchentlichen Abstand, ambulant und ohne Betäubung. Die meisten Patienten spüren bereits nach 2-3 Sitzungen eine deutliche Verbesserung.

 

AKUPUNKTUR: TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN TRIFFT ORTHOPÄDIE

Schmerzlinderung auf natürlichem Weg
Akupunktur hat sich als ergänzende Behandlung bei Knieschmerzen vielfach bewährt und wird sogar von vielen Krankenkassen anerkannt.

Wie Akupunktur bei Knieschmerzen hilft

  • Schmerzreduktion durch Endorphin-Ausschüttung
  • Muskelentspannung rund um das Kniegelenk
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Entzündungshemmende Wirkung

Besonders wirksam bei

  • Kniearthrose
  • Chronischen Schmerzen
  • Funktionellen Beschwerden
  • Als Begleittherapie nach Verletzungen

Mein Ansatz
Ich kombiniere klassische Akupunktur mit orthopädischem Fachwissen und integriere sie in ein ganzheitliches Behandlungskonzept.

 

MANUELLE THERAPIE UND FUNKTIONELLE BEHANDLUNG

Bewegung ist die beste Medizin
Neben den genannten innovativen Verfahren spielt die manuelle Therapie und funktionelle Behandlung eine zentrale Rolle.

Meine Behandlungsansätze

  • Mobilisationstechniken für das Kniegelenk
  • Triggerpunkt-Behandlung der umgebenden Muskulatur
  • Faszientherapie bei Verklebungen
  • Taping-Techniken zur Stabilisierung
  • Individuelles Übungsprogramm für zu Hause

Physiotherapeutische Zusammenarbeit
Ich arbeite eng mit ausgewählten Physiotherapeuten in Mannheim zusammen und erstelle detaillierte Behandlungspläne für Ihre Rehabilitation.

 

IHR BEHANDLUNGSABLAUF IN MEINER PRAXIS

1. Ersttermin (ca. 30-45 Minuten)

  • Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden
  • Gründliche körperliche Untersuchung
  • Erste Diagnosestellung
  • Besprechung des Therapieplans

2. Weiterführende Diagnostik (falls erforderlich)

  • Durchführung von Ultraschall oder Röntgen in der Praxis
  • Veranlassung von MRT-Untersuchungen bei Bedarf

3. Therapiebeginn

  • Start der individuell abgestimmten Behandlung
  • Kombination verschiedener Methoden für optimale Ergebnisse
  • Begleitende Beratung zu Training und Belastung

4. Verlaufskontrolle

  • Regelmäßige Überprüfung des Behandlungserfolgs
  • Anpassung der Therapie bei Bedarf
  • Begleitung bis zur vollständigen Genesung

 

WANN SOLLTEN SIE ZUM ORTHOPÄDEN GEHEN?

Suchen Sie zeitnah einen Orthopäden auf bei

  • Plötzlich auftretenden, starken Knieschmerzen
  • Schwellung oder Überwärmung des Kniegelenks
  • Eingeschränkter Beweglichkeit oder "Blockaden"
  • Instabilitätsgefühl oder "Wegknicken" des Knies
  • Schmerzen, die länger als 3-5 Tage anhalten
  • Wiederkehrenden Beschwerden trotz Schonung

Sportler sollten besonders aufmerksam sein
Ignorierte Knieschmerzen können zu chronischen Problemen führen. Je früher Sie handeln, desto besser sind die Heilungschancen – und desto schneller können Sie wieder Ihrem Sport nachgehen.

 

OPERATIVE BEHANDLUNG: WANN IST SIE NOTWENDIG?

Mein Behandlungsschwerpunkt liegt auf konservativen Therapien. Sollte eine Operation unumgänglich sein, berate ich Sie ausführlich und überweise Sie an erfahrene Kniechirurgen in Mannheim und der Region.

Operative Eingriffe können notwendig sein bei

  • Kompletten Kreuzbandrissen bei jungen, aktiven Menschen
  • Großen Meniskusrissen mit mechanischer Blockade
  • Fortgeschrittener Arthrose mit Gelenkzerstörung
  • Instabilen Knorpelschäden
  • Fehlstellungen mit starker Symptomatik

 

PRÄVENTION: SO BLEIBEN IHRE KNIE GESUND

Meine Tipps für Sportler

Training optimieren

  • Steigerung der Trainingsintensität maximal 10% pro Woche
  • Regelmäßige Regenerationsphasen einplanen
  • Ausgleichssport für muskuläre Balance
  • Techniktraining zur Vermeidung von Fehlbelastungen

Kraft und Beweglichkeit

  • Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur (Quadrizeps, Hamstrings)
  • Stabilitätstraining für Rumpf und Sprunggelenke
  • Regelmäßiges Dehnen und Mobilisieren
  • Faszientraining mit der Rolle

Ausrüstung

  • Geeignetes, gedämpftes Schuhwerk
  • Ggf. orthopädische Einlagen bei Fehlstellungen
  • Taping oder Bandagen bei bekannten Problemen

Ernährung

  • Entzündungshemmende Ernährung
  • Ausreichend Omega-3-Fettsäuren
  • Kollagen und Vitamin D für Knorpelgesundheit

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Wie lange dauert die Behandlung von Knieschmerzen?
Das hängt von der Ursache ab. Akute Sportverletzungen können in 2-6 Wochen ausheilen, chronische Beschwerden benötigen oft 3-6 Monate. Bei Arthrose ist eine längerfristige Begleitung sinnvoll.

Kann ich während der Behandlung weiter Sport treiben?
Das besprechen wir individuell. Oft ist angepasstes Training möglich und sogar förderlich für die Heilung. Komplette Schonung ist selten notwendig.

Übernimmt die private Krankenversicherung die Kosten?
Die meisten Privatversicherungen übernehmen die Kosten für meine Behandlungen vollständig. Ich erstelle nach jedem Termin eine detaillierte Rechnung nach GOÄ.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Als Privatpraxis kann ich Ihnen in der Regel innerhalb weniger Tage einen Termin anbieten – auch kurzfristig bei akuten Beschwerden.

Sind die Injektionsbehandlungen schmerzhaft?
Die meisten Patienten empfinden die Injektionen als gut tolerierbar. Auf Wunsch verwende ich lokale Betäubungsmittel. Nach der Behandlung kann es zu leichtem Druckgefühl kommen, das schnell abklingt.

Wie lange bin ich nach der Behandlung eingeschränkt?
Nach Hyaluronsäure oder ACP sollten Sie das Knie 24 Stunden schonen, danach ist leichte Belastung möglich. Nach Stoßwellentherapie können Sie sofort normal gehen, sollten aber 48 Stunden auf Sport verzichten.

Kann ich mehrere Behandlungsmethoden kombinieren?
Ja, oft ist die Kombination verschiedener Therapien am wirksamsten. Ich erstelle für Sie einen individuellen Behandlungsplan, der optimal auf Ihre Situation abgestimmt ist.

Helfen die Behandlungen auch bei fortgeschrittener Arthrose?
Auch bei fortgeschrittener Kniearthrose können wir oft die Symptome deutlich lindern und den Verlauf verlangsamen. Eine Operation lässt sich häufig hinauszögern oder sogar vermeiden.

 

WARUM DR. ALEXANDER SIEGMETH FÜR IHRE KNIEBESCHWERDEN?

Expertise und Erfahrung
Als Facharzt für Orthopädie mit langjähriger Erfahrung habe ich mich auf die Behandlung von Sportlern und aktiven Menschen spezialisiert. Ich verstehe die Anforderungen an Ihr Knie und Ihren Wunsch, schnell wieder aktiv zu sein.

Modernste Behandlungsmethoden
In meiner Privatpraxis setze ich auf innovative, evidenzbasierte Therapieverfahren, die nachweislich wirken. Ich bilde mich kontinuierlich fort, um Ihnen die besten Behandlungsmöglichkeiten bieten zu können.

Individuelle Betreuung
Jeder Patient ist einzigartig. Ich nehme mir Zeit für Sie und erstelle einen maßgeschneiderten Behandlungsplan, der zu Ihrem Leben, Ihrem Sport und Ihren Zielen passt.

Ganzheitlicher Ansatz
Ich sehe nicht nur das Knie, sondern den ganzen Menschen. Muskuläre Dysbalancen, Fehlstellungen und Trainingsgewohnheiten fließen in meine Behandlung ein.

Kurze Wartezeiten
Als Privatpraxis kann ich Ihnen flexible Termine ohne lange Wartezeiten anbieten. Bei akuten Beschwerden oft noch am selben oder nächsten Tag.

 

Terminvereinbarung: Ihr erster Schritt zu schmerzfreien Knien
Sie leiden unter Knieschmerzen und möchten wieder uneingeschränkt Sport treiben? Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin in meiner Privatpraxis in Mannheim.

 

Vertrauen Sie auf Expertise bei Knieschmerzen
Knieschmerzen müssen nicht Ihr ständiger Begleiter sein. Mit den richtigen Behandlungsmethoden und einem individuellen Therapieplan können Sie Ihre Beschwerden nachhaltig verbessern – oft ohne Operation.

Als Ihr Orthopäde in Mannheim begleite ich Sie auf dem Weg zurück zu schmerzfreier Bewegung und sportlicher Aktivität. Profitieren Sie von modernsten Behandlungsverfahren wie Hyaluronsäure, ACP-Therapie, Stoßwellentherapie und Akupunktur in angenehmer Privatpraxisatmosphäre.

 

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin – Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!
Dr. med. Alexander Siegmeth – Ihr Orthopäde für Knieschmerzen in Mannheim.

 

Schulterschmerzen

IHR SPEZIALIST FÜR ROTATORENMANSCHETTE UND SPORTVERLETZUNGEN

Ihr Orthopäde für Schulterschmerzen in Mannheim
Schulterschmerzen können Ihre sportliche Leistung erheblich beeinträchtigen und selbst alltägliche Bewegungen zur Qual machen. Als Facharzt für Orthopädie in Mannheim bin ich auf die Behandlung von Schulterbeschwerden spezialisiert – besonders bei aktiven Menschen und Sportlern, die ihre volle Beweglichkeit zurückgewinnen möchten.

In meiner Privatpraxis in Mannheim biete ich Ihnen moderne Diagnostik und innovative Therapiemethoden für Schulterprobleme. Mein Ziel: Ihre Schulter ohne Operation wieder funktionsfähig zu machen und langfristig zu stabilisieren.

 

HÄUFIGE URSACHEN FÜR SCHULTERSCHMERZEN BEI AKTIVEN MENSCHEN

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers – und genau deshalb besonders anfällig für Verletzungen und Überlastung.

Rotatorenmanschetten-Probleme

  • Rotatorenmanschettenriss: Teilrisse oder komplette Rupturen der Sehnen
  • Impingement-Syndrom: Engpass-Syndrom mit Einklemmung von Sehnen
  • Tendinitis: Entzündung der Rotatorenmanschettensehnen
  • Supraspinatussehnen-Syndrom: Häufigste Sehnenproblematik der Schulter

Sportverletzungen der Schulter

  • Schulterinstabilität: Nach Luxationen beim Kontaktsport
  • SLAP-Läsion: Verletzung der Bizepssehne (häufig bei Überkopfsportarten)
  • AC-Gelenk-Arthrose: Verschleiß des Schultereckgelenks
  • Bizepssehnenentzündung: Durch Überlastung beim Krafttraining

Überlastungsschäden

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea): Kalkeinlagerungen in der Sehne
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis): Reizung durch wiederholte Bewegungen
  • Frozen Shoulder (Schultersteife): Verklebung der Gelenkkapsel
  • Muskuläre Dysbalancen: Durch einseitiges Training

Sportartspezifische Probleme

  • Schwimmer, Handballer, Tennisspieler: Überkopfbelastung
  • Kraftsportler: Überlastung durch schweres Training
  • Kletterer: Extreme Belastung der Rotatorenmanschette
  • Golfer: Repetitive Bewegungsmuster

 

PRÄZISE DIAGNOSTIK: DIE URSACHE FINDEN

Eine exakte Diagnose ist entscheidend für den Behandlungserfolg. In meiner Praxis untersuche ich Ihre Schulter systematisch und gründlich.

 

DIE ERSTUNTERSUCHUNG

Ausführliche Anamnese (15-20 Minuten)

  • Beschwerdeverlauf und Schmerzcharakteristik
  • Sportliche Aktivitäten und Trainingsbelastung
  • Unfallmechanismus bei akuten Verletzungen
  • Vorbehandlungen und bisherige Therapien

Klinische Schulteruntersuchung

  • Inspektion: Muskelatrophie, Schwellung, Haltung
  • Beweglichkeitsprüfung: Aktiv und passiv in allen Ebenen
  • Krafttests der Rotatorenmanschette
  • Impingement-Tests und Provokationstests
  • Stabilitätsprüfung und Luxationstests

Bildgebende Diagnostik

  • Ultraschall (Sonographie): Beurteilung von Sehnen, Muskeln und Schleimbeuteln in Echtzeit
  • Digitales Röntgen: Knöcherne Strukturen, Kalkdepots, Gelenkspalt
  • MRT-Veranlassung: Bei Verdacht auf Rotatorenmanschettenriss oder SLAP-Läsion
  • Funktionsröntgen: Bei Instabilitäten

 

MODERNE BEHANDLUNGSMETHODEN FÜR IHRE SCHULTER

Als Ihr Orthopäde in Mannheim setze ich auf konservative, schonende Therapieverfahren, die nachweislich wirken. Eine Operation ist oft vermeidbar.

 

ACP/PRP-THERAPIE: BIOLOGISCHE HEILUNG BEI SEHNENPROBLEMEN

Eigenblut für Ihre Rotatorenmanschette
Die ACP-Therapie (Autologous Conditioned Plasma) ist besonders wirksam bei Sehnenverletzungen und degenerativen Veränderungen der Schulter.

Wirkungsweise:
Ihre konzentrierten Wachstumsfaktoren stimulieren die Heilung von Sehnengewebe, reduzieren Entzündungen natürlich und fördern die Regeneration der Rotatorenmanschette.

Ideal bei:

  • Rotatorenmanschetten-Teilrissen
  • Chronischer Rotatorenmanschetten-Tendinopathie
  • Impingement-Syndrom
  • Bizepssehnenentzündung
  • AC-Gelenk-Arthrose
  • Nach Schulteroperationen zur Heilungsförderung

Behandlungsablauf:
Nach Blutentnahme und Aufbereitung wird das konzentrierte Plasma gezielt in die betroffene Sehne oder das Gelenk injiziert. In der Regel 3-5 Sitzungen im 2-Wochen-Rhythmus.

Erfolgsrate:
Über 70 % der Patienten mit Rotatorenmanschettenproblemen berichten von deutlicher Besserung nach ACP-Behandlung.

 

STOSSWELLENTHERAPIE:
HEILUNGSIMPULSE FÜR CHRONISCHE SCHULTERPROBLEME

Hochenergetische Schallwellen gegen hartnäckige Beschwerden
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine der effektivsten Methoden bei chronischen Schulterschmerzen.

Hauptanwendungen:

  • Kalkschulter: Auflösung von Kalkdepots
  • Impingement-Syndrom: Reduktion von Entzündungen
  • Frozen Shoulder: Lockerung der verklebten Kapsel
  • Chronische Sehnenentzündungen: Heilungsanregung

So wirkt die Stoßwellentherapie:

  • Mechanischer Reiz regt Stoffwechsel und Durchblutung an
  • Kalkablagerungen werden zertrümmert und abgebaut
  • Verklebungen lösen sich
  • Schmerzrezeptoren werden desensibilisiert
  • Heilungsprozesse werden beschleunigt

Behandlung:
Je nach Schwere 3-5 Sitzungen im wöchentlichen Abstand. Die Behandlung ist ambulant, dauert ca. 10-15 Minuten und erfordert keine Betäubung.

Besonders effektiv bei Kalkschulter:
Bei der Kalkschulter zeigt die Stoßwellentherapie Erfolgsraten von bis zu 80%. Die Kalkdepots werden aufgelöst und vom Körper abtransportiert.

 

HYALURONSÄURE-INJEKTIONEN: FÜR GESCHMEIDIGE GELENKFUNKTION

Gelenkschmiere bei Schulterarthrose
Hyaluronsäure verbessert die Gleitfähigkeit im Schultergelenk und wirkt entzündungshemmend.

Anwendungsgebiete:

  • Schulterarthrose (Omarthrose)
  • AC-Gelenk-Arthrose (Schultereckgelenk)
  • Nach Schulterverletzungen
  • Bei beginnender Gelenkdegeneration

Wirkung:

  • Verbesserte Beweglichkeit
  • Schmerzreduktion
  • Knorpelschutz
  • Entzündungshemmung

Behandlungsschema:
3-5 Injektionen im wöchentlichen oder 2-wöchentlichen Abstand. Die Wirkung hält oft 6-12 Monate an.

 

AKUPUNKTUR: SCHMERZLINDERUNG AUF BEWÄHRTEM WEG

Traditionelle Methode mit moderner Anwendung
Akupunktur ist eine wertvolle Ergänzung bei Schulterschmerzen und wird von vielen Krankenkassen anerkannt.

Wirkmechanismen:

  • Schmerzlinderung durch Endorphin-Freisetzung
  • Muskelentspannung im Schulter-Nacken-Bereich
  • Durchblutungsförderung
  • Entzündungshemmung

Besonders hilfreich bei:

  • Chronischen Schulterschmerzen
  • Verspannungen und Triggerpunkten
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Begleitend zu anderen Therapien

Integration in Ihr Behandlungskonzept:
Ich kombiniere Akupunktur gezielt mit anderen Therapiemethoden für optimale Ergebnisse.

 

MANUELLE THERAPIE UND PHYSIOTHERAPIE

Bewegung wiederherstellen, Funktion optimieren
Die manuelle Behandlung und physiotherapeutische Begleitung sind zentrale Säulen der Schulterbehandlung.

Meine Behandlungsansätze:

  • Mobilisation des Schultergelenks und Schulterblatts
  • Triggerpunkt-Therapie der Schultermuskulatur
  • Faszienbehandlung bei Verklebungen
  • Neurodynamische Techniken bei Nervenirritation
  • Taping zur Stabilisierung und Entlastung

Individuelles Übungsprogramm:
Ich zeige Ihnen spezifische Übungen zur:

  • Kräftigung der Rotatorenmanschette
  • Verbesserung der Schulterblattstabilität
  • Dehnung verkürzter Strukturen
  • Wiederherstellung der Beweglichkeit

Physiotherapeutische Zusammenarbeit:
Detaillierte Therapiepläne für spezialisierte Physiotherapeuten in Mannheim – für Ihre optimale Rehabilitation.

 

SPEZIELLE BEHANDLUNGSKONZEPTE

Impingement-Syndrom: Engpass beseitigen
Das Schulterengpass-Syndrom verstehen. Beim Impingement werden Sehnen und Schleimbeutel zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingeklemmt.

Mein Behandlungsansatz:
1. Entzündungshemmung durch ACP oder Akupunktur
2. Raumerweiterung durch manuelle Therapie
3. Muskuläre Stabilisierung der Schulter
4. Haltungskorrektur und Bewegungsschulung

Erfolgsaussichten:
Über 80 % der Impingement-Patienten werden mit konservativer Therapie beschwerdefrei

 

ROTATORENMANSCHETTENRISS: WANN KONSERVATIV BEHANDELN?

Nicht jeder Riss muss operiert werden
Viele Rotatorenmanschetten-Teilrisse und auch kleinere komplette Risse können konservativ erfolgreich behandelt werden.

Konservative Therapie möglich bei:

  • Teilrissen unter 50 %
  • Kompletten Rissen bei älteren, wenig aktiven Patienten
  • Degenerativen Rissen ohne Trauma
  • Wenn die Schulterfunktion erhalten ist

Mein konservatives Konzept:

  • ACP-Therapie zur Heilungsförderung
  • Gezielte Kräftigung der intakten Sehnen
  • Kompensation durch Muskelaufbau
  • Schmerztherapie und Entzündungshemmung

Kontrolle des Behandlungserfolgs:
Regelmäßige Ultraschall-Kontrollen zeigen den Heilungsverlauf und die Funktionsverbesserung.

 

FROZEN SHOULDER: BEWEGLICHKEIT ZURÜCKGEWINNEN

Die eingefrorene Schulter auftauen
Die Frozen Shoulder ist eine schmerzhafte Verklebung der Gelenkkapsel mit stark eingeschränkter Beweglichkeit.

Phasengerechte Behandlung:

Phase 1 (Freezing - akute Schmerzphase):

  • Schmerztherapie mit Akupunktur
  • Entzündungshemmung
  • Vorsichtige Bewegungserhaltung

Phase 2 (Frozen - Steifigkeitsphase):

  • Stoßwellentherapie zur Kapsellockerung
  • Intensive Mobilisation
  • Dehnungsübungen

Phase 3 (Thawing - Auftauphase):

  • Kraftaufbau
  • Funktionstraining
  • Rückkehr zu normaler Aktivität

Dauer:
Mit konsequenter Therapie oft 6-12 Monate bis zur vollständigen Heilung.

 

PRÄVENTION: SCHULTERGESUNDHEIT FÜR SPORTLER

So schützen Sie Ihre Schulter:

Trainingsoptimierung

  • Ausgewogenes Krafttraining: Vorder- UND Rückseite
  • Rotatorenmanschetten-Training 2-3x pro Woche
  • Progressive Belastungssteigerung
  • Ausreichende Regeneration

Technik und Ausführung

  • Korrekte Übungsausführung beim Krafttraining
  • Vermeidung von Überkopf-Überlastung
  • Aufwärmtraining vor intensiver Belastung
  • Beweglichkeitstraining

Warnsignale ernst nehmen

  • Schmerzen bei Überkopfbewegungen
  • Nächtliche Schulterschmerzen
  • Kraftverlust oder Instabilität
  • Bewegungseinschränkungen

Ausrüstung und Hilfsmittel

  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  • Geeignete Sportausrüstung
  • Bei Bedarf: Schulter-Taping oder Bandagen

 

WANN SOLLTEN SIE ZUM ORTHOPÄDEN?

Konsultieren Sie zeitnah einen Facharzt bei:

  • Plötzlich auftretenden, starken Schulterschmerzen
  • Schulterschmerzen nach Sturz oder Unfall
  • Bewegungseinschränkung über mehrere Tage
  • Nächtlichen Schmerzen, die Sie wecken
  • Kraftverlust im Arm
  • Instabilitätsgefühl der Schulter
  • Schmerzen, die trotz Schonung nicht bessern

Für Sportler besonders wichtig:
Je früher Schulterprobleme erkannt werden, desto besser sind die Heilungschancen ohne Operation. Chronische Beschwerden sind schwieriger zu behandeln.

Operative Behandlung: Wann notwendig?
Mein Schwerpunkt liegt auf konservativer Therapie. Sollte eine Operation unumgänglich sein, berate ich Sie ausführlich und überweise Sie an erfahrene Schulterchirurgen.

OP-Indikationen:

  • Komplette Rotatorenmanschettenrisse bei jungen, aktiven Patienten
  • Traumatische Schulterinstabilität mit rezidivierenden Luxationen
  • Große SLAP-Läsionen
  • Therapieresistentes Impingement mit strukturellen Veränderungen
  • Fortgeschrittene Arthrose mit Gelenkzerstörung

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Wie lange dauert die Behandlung von Schulterschmerzen?
Das ist sehr individuell. Akute Probleme können in 4-8 Wochen deutlich besser werden, chronische Beschwerden benötigen oft 3-6 Monate. Frozen Shoulder kann 6-18 Monate dauern.

Kann ich während der Behandlung weiter trainieren?
Meist ist modifiziertes Training möglich und sogar wichtig. Wir besprechen genau, welche Bewegungen erlaubt sind und welche vermieden werden sollten.

Hilft die ACP-Therapie bei Rotatorenmanschettenrissen?
Ja, besonders bei Teilrissen und kleinen kompletten Rissen kann ACP die Heilung fördern und oft eine Operation vermeiden. Auch nach Operationen beschleunigt ACP die Heilung.

Wie schmerzhaft ist die Stoßwellentherapie?
Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Bei der Kalkschulter kann es intensiver sein, ist aber erträglich. Die Intensität kann angepasst werden.

Wann kann ich nach der Behandlung wieder Sport machen?
Das hängt von der Diagnose und Behandlung ab. Leichte Sportarten oft nach 2-4 Wochen, intensive Überkopfsportarten oder Krafttraining nach 6-12 Wochen. Ich begleite Sie Schritt für Schritt zurück zum Sport.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?
Als Privatversicherter werden die Behandlungen in der Regel vollständig übernommen. Ich erstelle detaillierte Rechnungen nach GOÄ.

Kann man eine Frozen Shoulder verhindern?
Nicht immer, aber Risikofaktoren wie Diabetes sollten gut eingestellt sein. Bei ersten Anzeichen sofort mit Bewegungstherapie beginnen.

Ist Kälte oder Wärme besser bei Schulterschmerzen?
Bei akuten Entzündungen eher Kälte, bei chronischen Verspannungen Wärme. Ich berate Sie individuell.

 

WARUM DR. ALEXANDER SIEGMETH FÜR IHRE SCHULTERBESCHWERDEN?

Spezialisierte Schulterexpertise
Als Orthopäde mit Fokus auf Sportmedizin habe ich umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Schulterproblemen bei aktiven Menschen.

Innovative Therapieverfahren
ACP-Therapie, Stoßwellentherapie und Akupunktur gehören zu meinem Standardrepertoire – Methoden, die nachweislich wirken.

Ganzheitlicher Ansatz
Ich betrachte nicht nur die Schulter isoliert, sondern analysiere Bewegungsmuster, muskuläre Balance und trainingsbedingte Ursachen.

Individuelle Betreuung
Jeder Sportler hat andere Anforderungen. Ob Schwimmer, Kraftsportler oder Tennisspieler – ich erstelle maßgeschneiderte Therapiepläne.

Schnelle Terminvergabe
Als Privatpraxis biete ich Ihnen flexible Termine ohne lange Wartezeiten, auch bei akuten Beschwerden.

 

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin!

 

VERTRAUEN SIE AUF EXPERTISE BEI SCHULTERSCHMERZEN

Schulterschmerzen müssen Sie nicht dauerhaft einschränken. Mit den richtigen Behandlungsmethoden können Sie Ihre Beschwerden nachhaltig verbessern – oft ohne Operation.

Als Ihr Orthopäde in Mannheim begleite ich Sie mit modernen Therapieverfahren wie ACP-Therapie, Stoßwellentherapie und Akupunktur zurück zu voller Schulterfunktion und sportlicher Aktivität.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin – Ihre Schulter wird es Ihnen danken!

 

Dr. med. Alexander Siegmeth – Ihr Orthopäde für Schulterschmerzen in Mannheim.

 

Sportverletzungen und Überlastungsschäden

IHR SPEZIALIST FÜR SPORTVERLETZUNGEN UND ÜBERLASTUNGSSCHÄDEN

Ihre orthopädische Spezialpraxis in Mannheim
Schulterschmerzen können Ihre sportliche Leistung erheblich beeinträchtigen und selbst alltägliche Bewegungen zur Qual machen. Als Facharzt für Orthopädie in Mannheim bin ich auf die Behandlung von Schulterbeschwerden spezialisiert, besonders bei aktiven Menschen und Sportlern, die ihre volle Beweglichkeit zurückgewinnen möchten.

Kompetente Behandlung für aktive Menschen
Ob ambitionierter Leistungssportler, Freizeitsportler oder aktiver Mensch im Alltag – Sportverletzungen und Überlastungsschäden können jeden treffen. In unserer orthopädischen Privatpraxis in Mannheim behandeln wir das gesamte Spektrum akuter Verletzungen und chronischer Beschwerden des Bewegungsapparats mit modernsten Therapieverfahren.

 

HÄUFIGE SPORTVERLETZUNGEN IN UNSERER PRAXIS

Zu den typischen akuten Sportverletzungen, die wir täglich behandeln, gehören Bänderrisse und Bänderdehnungen, besonders am Sprunggelenk und Knie. Das vordere Kreuzband ist bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln besonders gefährdet. Meniskusverletzungen treten häufig in Kombination mit Knieverletzungen auf, während Muskelfaserrisse vor allem die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur betreffen. Sehnenrisse, insbesondere der Achillessehne oder Rotatorenmanschette, erfordern eine differenzierte Diagnostik. Auch Knochenbrüche, Gelenkverrenkungen und Prellungen behandeln wir routinemäßig in unserer Praxis.

 

ÜBERLASTUNGSSCHÄDEN – SCHLEICHENDE BESCHWERDEN ERNST NEHMEN

Während akute Verletzungen plötzlich auftreten, entwickeln sich Überlastungsschäden schleichend durch monotone oder zu intensive Belastung. Das Läuferknie, medizinisch als iliotibiales Bandsyndrom bezeichnet, entsteht durch Reibung am äußeren Kniegelenk. Die Achillodynie zeigt sich als chronische Achillessehnenentzündung, die unbehandelt zur Sehnendegeneration führen kann. Das Patellaspitzensyndrom, auch als Springerknie bekannt, betrifft besonders Volleyballer und Basketballer. Tennisellenbogen und Golferellenbogen sind klassische Überlastungssyndrome der Sehnenansätze am Ellenbogen, die keineswegs nur Sportler betreffen. Die Plantarfasziitis verursacht stechende Fersenschmerzen, während Stressfrakturen als Ermüdungsbrüche durch repetitive Belastung entstehen.

 

UNSERE DIAGNOSTIK – PRÄZISE UND SCHMERZFREI

Die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung ist eine exakte Diagnose. In unserer Privatpraxis in Mannheim führen wir eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch, bei der wir funktionelle Tests zur Beurteilung von Stabilität und Beweglichkeit einsetzen. Modernste Ultraschalldiagnostik ermöglicht die Darstellung von Sehnen, Muskeln und Bändern in Echtzeit. Bei Bedarf veranlassen wir MRT-Untersuchungen für detaillierte Weichteildarstellung oder Röntgendiagnostik zum Ausschluss knöcherner Verletzungen. Ganganalysen und biomechanische Untersuchungen runden unser Diagnostikspektrum ab.

 

INDIVIDUELLE THERAPIEKONZEPTE FÜR IHRE SCHNELLE GENESUNG

Jeder Patient erhält in unserer Praxis ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept. Bei akuten Verletzungen beginnen wir nach dem PECH-Prinzip mit Pause, Eis, Compression und Hochlagerung. Konservative Therapieverfahren umfassen Physiotherapie und manuelle Therapie zur Wiederherstellung der Funktion, medikamentöse Schmerztherapie und Entzündungshemmung sowie physikalische Therapie mit Kälte-, Wärme- und Elektrotherapie. Moderne Verfahren wie die Stoßwellentherapie bei chronischen Sehnenreizungen, Eigenbluttherapie mit PRP zur Regenerationsförderung, Akupunktur zur Schmerzlinderung und Tapeverbände zur Stabilisierung ergänzen unser Angebot. Die orthopädische Schuhversorgung und Einlagenversorgung optimiert die Biomechanik, während individuelle Trainingstherapie und Rehabilitation den nachhaltigen Heilungserfolg sichern.

 

WANN IST EINE OPERATION NOTWENDIG?

In unserer Praxis streben wir zunächst konservative Behandlungen an. Bei kompletten Bänderrissen mit Instabilität, größeren Meniskusschäden, ausgedehnten Sehnenrissen oder Knochenbrüchen mit Gelenkbeteiligung kann jedoch eine operative Versorgung erforderlich sein. Wir arbeiten eng mit erfahrenen Operateuren und Kliniken in Mannheim zusammen und begleiten Sie vor und nach dem Eingriff kompetent.

 

PRÄVENTION – VERLETZUNGEN VORBEUGEN

Verletzungsprävention ist ein zentraler Bestandteil unserer Beratung. Ein strukturiertes Aufwärmprogramm vor dem Sport bereitet Muskeln und Sehnen optimal vor. Regelmäßiges Kraft- und Koordinationstraining verbessert die muskuläre Stabilisierung der Gelenke. Dehnübungen zur Verbesserung der Flexibilität reduzieren das Verletzungsrisiko ebenso wie die richtige Sportausrüstung und passendes Schuhwerk. Ausreichende Regenerationsphasen zwischen Trainingseinheiten sowie eine langsame Steigerung der Trainingsintensität nach dem Prinzip der progressiven Belastung verhindern Überlastungsschäden. Die Technikschulung zur Vermeidung von Fehlbelastungen und regelmäßige orthopädische Kontrolluntersuchungen runden die Prävention ab.

 

IHRE VORTEILE IN UNSERER PRIVATPRAXIS MANNHEIM

Als Privatpatienten profitieren Sie von kurzen Wartezeiten und flexiblen Terminvergaben. Wir nehmen uns ausreichend Zeit für ausführliche Beratungsgespräche und erstellen individuelle Behandlungspläne auf höchstem medizinischem Niveau. Der Zugang zu modernsten Diagnostik- und Therapieverfahren sowie eine persönliche Betreuung durch erfahrene Fachärzte garantieren Ihre optimale Versorgung. Die enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern und operativen Kollegen ermöglicht eine ganzheitliche Behandlung.

 

TERMINVEREINBARUNG

Leiden Sie unter akuten Sportverletzungen oder chronischen Überlastungsbeschwerden? Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin in unserer orthopädischen Privatpraxis in Mannheim. Wir sind Ihr kompetenter Partner für alle Fragen rund um den sportlich aktiven Bewegungsapparat und begleiten Sie von der Diagnose über die Therapie bis zur vollständigen Wiederherstellung Ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit.

 

Wirbelsäule und Rückenschmerzen

IHR SPEZIALIST FÜR WIRBELSÄULE UND RÜCKENSCHMERZEN

Ihr Orthopäde für Rückenschmerzen in Mannheim
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in Deutschland, besonders bei aktiven Menschen, die ihren Körper sportlich oder beruflich stark beanspruchen. Als Facharzt für Orthopädie in Mannheim biete ich Ihnen eine ganzheitliche Behandlung Ihrer Rückenbeschwerden.

In meiner Privatpraxis in Mannheim setze ich auf moderne, konservative Therapiemethoden, die die Ursachen Ihrer Schmerzen behandeln – nicht nur die Symptome. Mein Ziel: Sie dauerhaft schmerzfrei und beweglich zu machen.

 

HÄUFIGE URSACHEN FÜR RÜCKENSCHMERZEN

Der Rücken ist ein komplexes System aus Wirbeln, Bandscheiben, Muskeln, Bändern und Nerven. Beschwerden können vielfältige Ursachen haben.

 

AKUTE RÜCKENSCHMERZEN

Muskuläre Verspannungen

  • Durch Fehlhaltung am Arbeitsplatz
  • Einseitige Belastung im Alltag
  • Plötzliche Bewegungen oder Verhebungen
  • Stress und psychische Anspannung

Blockierungen

  • ISG-Blockierung (Iliosakralgelenk)
  • Wirbelblockierungen (Facettengelenke)
  • Hexenschuss (Lumbago)
  • Nach ungewohnten Bewegungen

 

CHRONISCHE RÜCKENSCHMERZEN

Degenerative Veränderungen

  • Bandscheibenverschleiß (Osteochondrose)
  • Bandscheibenvorwölbung (Protrusio)
  • Bandscheibenvorfall (Prolaps)
  • Wirbelgelenksarthrose (Spondylarthrose)
  • Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals)

Haltungsprobleme

  • Skoliose (seitliche Verkrümmung)
  • Hyperlordose (Hohlkreuz)
  • Hyperkyphose (Rundrücken)
  • Beckenschiefstand

 

SPORTBEDINGTE RÜCKENBESCHWERDEN

Überlastungsschäden

  • Überbeanspruchung durch intensives Training
  • Muskuläre Dysbalancen
  • Fehlende Rumpfstabilität
  • Unzureichende Regeneration

Sportverletzungen

  • Wirbelbrüche bei Extremsportarten
  • Muskelfaserrisse im Rückenbereich
  • Bandverletzungen
  • Prellungen und Stauchungen

 

BERUFLICH BEDINGTE BESCHWERDEN

Sitzende Tätigkeit

  • Büroarbeiter mit Dauersitzen
  • Fahrer mit einseitiger Belastung
  • Bewegungsmangel und schwache Rumpfmuskulatur

Körperlich schwere Arbeit

  • Handwerker mit Hebelasten
  • Pflegeberufe mit Patientenhandling
  • Bauarbeiter mit repetitiven Bewegungen

 

PRÄZISE DIAGNOSTIK: DIE URSCHE IDENTIFIZIEREN

Eine genaue Diagnose ist der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung. Ich nehme mir Zeit für eine umfassende Untersuchung.

 

IHRE ERSTUNTERSUCHUNG

Ausführliche Anamnese

  • Schmerzcharakter: Wo, wann, wie stark?
  • Auslösende Faktoren und Schmerzausstrahlung
  • Berufliche und sportliche Belastungen
  • Vorerkrankungen und bisherige Therapien
  • Red Flags: Ausschluss ernsthafter Erkrankungen

Körperliche Untersuchung

  • Inspektion: Haltung, Wirbelsäulenprofil, Muskulatur
  • Beweglichkeitsprüfung in alle Richtungen
  • Schmerzprovokationstests
  • Neurologische Untersuchung: Reflexe, Sensibilität, Kraft
  • Funktionstests der Wirbelsäule
  • Beinlängenprüfung und Beckenstellung

Bildgebende Diagnostik bei Bedarf

  • Digitales Röntgen: Knöcherne Strukturen, Wirbelkörper, Skoliose
  • Ultraschall: Weichteilgewebe, Muskulatur
  • MRT-Veranlassung: Bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall oder Nervenkompression
  • Funktionsaufnahmen: Bei Instabilitäten

 

MODERNE BEHANDLUNGSMETHODEN FÜR IHREN RÜCKEN

Ich setze auf ein multimodales Behandlungskonzept, das verschiedene Therapiemethoden kombiniert.

 

MANUELLE THERAPIE UND OSTEOPATHIE

Blockierungen lösen, Beweglichkeit wiederherstellen
Die manuelle Behandlung ist eine der effektivsten Methoden bei Rückenschmerzen.

Meine Techniken

  • Mobilisation: Sanfte Bewegungstechniken für Wirbelgelenke
  • Manipulation: Gezielte Impulse zur Blockierungslösung
  • Weichteiltechniken: Triggerpunkt-Behandlung, Faszientherapie
  • ISG-Behandlung: Spezialtechniken für das Iliosakralgelenk
  • Muskel-Energie-Techniken: Aktive Beteiligung des Patienten

Wirkung

  • Sofortige Schmerzlinderung bei Blockierungen
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Entspannung der Muskulatur
  • Wiederherstellung der normalen Gelenkfunktion

Für wen geeignet?
Besonders wirksam bei akuten Blockierungen, Hexenschuss, ISG-Problemen und funktionellen Beschwerden.

 

AKUPUNKTUR: BEWÄHRTE SCHMERZTHERAPIE

Traditionelle Methode mit wissenschaftlicher Bestätigung
Akupunktur bei Rückenschmerzen wird von den Krankenkassen anerkannt und ist wissenschaftlich gut untersucht.

Wirkmechanismen

  • Aktivierung körpereigener Schmerzhemmsysteme
  • Muskelentspannung und Durchblutungsförderung
  • Regulation des vegetativen Nervensystems
  • Entzündungshemmung

Anwendungsgebiete

  • Chronische Rückenschmerzen
  • Lumbago (Hexenschuss)
  • ISG-Beschwerden
  • Muskelverspannungen
  • Begleitend bei Bandscheibenproblemen

Behandlungsablauf
In der Regel 10 Sitzungen im wöchentlichen oder 2-wöchentlichen Rhythmus. Viele Patienten spüren bereits nach 3-4 Sitzungen deutliche Besserung.

 

INJEKTIONSTHERAPIE: GEZIELTE SCHMERZLINDERUNG

Präzise Behandlung der Schmerzquelle
Bei bestimmten Rückenschmerzen können gezielte Injektionen sehr effektiv sein.

Injektionstechniken

  • Facetteninfiltration: Bei Wirbelgelenksarthrose unter CT Kontrolle
  • PRT (Periradikuläre Therapie unter CT Kontrolle): Bei Nervenwurzelreizung und Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfällen.
  • Triggerpunkt-Infiltration: Bei muskulären Verhärtungen
  • ISG-Infiltration: Bei Iliosakralgelenks-Beschwerden

Wirkstoffe

  • Lokalanästhetika zur Schmerzlinderung
  • Bei Bedarf: Kortison bei starken Entzündungen

 

KINESIOLOGISCHES TAPING

Unterstützung für Ihren Rücken
Elastische Tapes können Schmerzen lindern und Bewegung unterstützen.

Wirkungen

  • Schmerzreduktion durch Druckentlastung
  • Haltungskorrektur und Bewegungsunterstützung
  • Aktivierung oder Entspannung der Muskulatur
  • Verbesserung der Propriozeption

Anwendungen

  • Lumbale Rückenschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Nach manueller Therapie zur Stabilisierung
  • Während sportlicher Aktivität

 

GANZHEITLICHES BEHANDLUNGSKONZEPT

Aktive Therapie: Sie sind der Schlüssel zum Erfolg.

Individuelles Übungsprogramm
Passive Behandlungen allein reichen nicht aus. Ich zeige Ihnen Übungen, die Sie selbständig durchführen können:

  • Rumpfstabilisation: Core-Training für eine starke Mitte
  • Mobilisationsübungen: Für mehr Beweglichkeit
  • Dehnübungen: Bei muskulären Verkürzungen
  • Krafttraining: Aufbau der tiefen Rückenmuskulatur
  • Ergonomietraining: Rückengerechte Bewegungen im Alltag

Physiotherapeutische Begleitung
Ich arbeite mit spezialisierten Physiotherapeuten in Mannheim zusammen und erstelle detaillierte Therapiepläne.

 

ERGONOMIEBERATUNG

Rückengesundheit im Alltag
Oft sind es kleine Änderungen, die große Wirkung zeigen:

Am Arbeitsplatz

  • Optimale Bürostuhl- und Schreibtischhöhe
  • Bildschirmposition und Beleuchtung
  • Regelmäßige Haltungswechsel
  • Aktive Pausen mit Bewegung

Im Alltag

  • Richtiges Heben und Tragen
  • Schlafposition und Matratze
  • Sportauswahl und Trainingsgestaltung
  • Stressmanagement

 

SPEZIELLE KRANKHEITSBILDER

Bandscheibenvorfall: Konservative Behandlung
Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden. Über 90 % der Bandscheibenvorfälle heilen konservativ aus.

Mein Behandlungskonzept
1. Akutphase: Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Entlastung
2. Subakutphase: Manuelle Therapie, Mobilisation, leichte Bewegung
3. Rehabilitationsphase: Kräftigung, Stabilisation, Rückkehr zur Aktivität

Therapieoptionen

  • Gezielte Injektionen (PRT) bei Nervenwurzelreizung
  • Manuelle Therapie zur Druckentlastung
  • Akupunktur zur Schmerzlinderung
  • Stufenlagerung und Entlastungstechniken

Wann ist eine OP notwendig?

  • Bei akuten Lähmungserscheinungen
  • Bei Blasen-/Mastdarmstörungen (Notfall!)
  • Bei therapieresistenten Schmerzen über 6-12 Wochen
  • Bei zunehmendem Kraftverlust

 

SPINALKANALSTENOSE: RAUMERWEITERUNG OHNE SKALPELL

Verengung des Wirbelkanals behandeln
Die Spinalkanalstenose tritt häufig im höheren Alter auf und führt zu Schmerzen beim Gehen.

Typische Symptome

  • Schmerzen in den Beinen beim Gehen
  • Besserung beim Vorbeugen oder Hinsetzen
  • "Schaufensterkrankheit" der Wirbelsäule

Konservative Behandlung

  • Infiltrationen zur Entzündungshemmung
  • Manuelle Therapie zur Haltungsverbesserung
  • Kräftigung der Rumpfmuskulatur
  • Mobilisation in Flexion
  • Gehhilfen zur Entlastung

 

ISG-BLOCKIERUNG: DAS UNTERSCHÄTZTE PROBLEM

Das Iliosakralgelenk als Schmerzursache
ISG-Beschwerden werden oft übersehen, sind aber eine häufige Ursache für Rückenschmerzen.

Ursachen

  • Fehlbelastungen und Beinlängendifferenz
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Einseitige sportliche Belastung
  • Nach Stürzen auf das Gesäß

Meine Behandlung

  • Spezielle Grifftechniken zur Mobilisation
  • Muskel-Energie-Techniken
  • Kinesiotaping zur Stabilisierung
  • Übungen zur Selbstmobilisation
  • Bei Bedarf: ISG-Infiltration

 

PRÄVENTION: SO BLEIBEN SIE RÜCKENSCHMERZFREI

Für Sportler

Optimales Training

  • Core-Training als Basis für alle Sportarten
  • Ausgeglichenes Kraft-Dehnungs-Verhältnis
  • Periodisierung mit Regenerationsphasen
  • Techniktraining zur Bewegungsoptimierung

Sportartspezifisch

  • Läufer: Rumpfstabilität und Lauftechnik
  • Kraftsportler: Rückengerechte Übungsausführung
  • Rückschlagsportler: Rotationstraining
  • Radfahrer: Ergonomische Sitzposition

Für Berufstätige

Büroarbeiter

  • Dynamisches Sitzen
  • Stehtisch oder Wechsel Sitzen/Stehen
  • Mikropausen mit Mobilisationsübungen
  • Ausgleichssport 2-3x pro Woche

Körperlich Arbeitende

  • Rückenschule: Richtiges Heben
  • Hilfsmittel nutzen
  • Ausgleichstraining
  • Regelmäßige Pausen

 

WANN SOLLTEN SIE ZUM ORTHOPÄDEN?

Konsultieren Sie zeitnah einen Facharzt bei

  • Starken, neu aufgetretenen Rückenschmerzen
  • Ausstrahlung in Bein oder Arm
  • Taubheitsgefühlen oder Kribbeln
  • Kraftverlust in den Beinen
  • Schmerzen nach Unfällen oder Stürzen
  • Chronischen Beschwerden trotz Selbstbehandlung
  • Blasen- oder Darmfunktionsstörungen (Notfall!)
  • Fieber oder ungewolltem Gewichtsverlust

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Wie lange dauert die Behandlung?
Akute Rückenschmerzen bessern sich oft innerhalb von 2-6 Wochen. Chronische Beschwerden benötigen 3-6 Monate konsequente Therapie.

Soll ich bei Rückenschmerzen liegen oder mich bewegen?
Bewegung ist meist besser als Bettruhe! Nur in den ersten 1-2 Tagen bei akuten Schmerzen etwas Schonung, dann schnellstmöglich wieder aktiv werden.

Helfen Schmerzmittel?
Kurzzeitig können Schmerzmittel sinnvoll sein, um den Teufelskreis aus Schmerz und Verspannung zu durchbrechen. Langfristig ist aber Ursachenbehandlung wichtig.

Kann ich mit Rückenschmerzen Sport treiben?
Meist ja! Bewegungsarme Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking sind oft möglich und förderlich. Ich berate Sie individuell.

Wie oft sollte ich zur Behandlung kommen?
Das hängt vom Schweregrad ab. Akut oft 1-2x pro Woche, bei chronischen Beschwerden alle 2-4 Wochen mit Eigenübungen dazwischen.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?
Als Privatpatient werden die Behandlungen in der Regel erstattet. Ich erstelle GOÄ-konforme Rechnungen.

Sind Röntgenaufnahmen immer notwendig?
Nein, bei akuten, unkomplizierten Rückenschmerzen ohne Red Flags meist nicht. Bei chronischen Beschwerden oder Verdacht auf strukturelle Probleme schon.

Was ist der Unterschied zwischen Chiropraktik und manueller Therapie?
Beides sind Behandlungstechniken zur Mobilisation von Gelenken. Ich wende sanfte manuelle Techniken an, die gut verträglich sind.

 

WARUM DR. ALEXANDER SIEGMETH FÜR IHRE RÜCKENBESCHWERDEN?

Ganzheitliche Expertise
Ich betrachte Ihren Rücken nicht isoliert, sondern im Kontext Ihres gesamten Bewegungsapparats, Ihrer Aktivitäten und Ihres Lebensstils.

Multimodale Behandlung
Kombination verschiedener bewährter Therapiemethoden für optimale Ergebnisse statt Einheitskonzept.

Aktive Rehabilitation
Ich mache Sie nicht abhängig von Behandlungen, sondern befähige Sie, selbst aktiv zu werden.

Spezialisierung auf aktive Menschen
Ob Sportler oder körperlich Arbeitender – ich verstehe Ihre Anforderungen und helfe Ihnen, schnell wieder leistungsfähig zu werden.

Privatpraxisservice
Flexible Termine, ausreichend Zeit, moderne Ausstattung und persönliche Betreuung.

 

Vereinbaren Sie Ihren Termin!

 

RÜCKENSCHMERZFREI LEBEN – ES IST MÖGLICH

Rückenschmerzen sind nicht Ihr Schicksal. Mit der richtigen Diagnose, modernen Behandlungsmethoden und einem aktiven Therapieansatz können Sie Ihre Beschwerden nachhaltig verbessern. Als Ihr Orthopäde in Mannheim begleite ich Sie auf diesem Weg mit Expertise, modernen Therapieverfahren und individueller Betreuung.

Starten Sie jetzt in ein schmerzfreies Leben – ich freue mich auf Sie!

 

Dr. med. Alexander Siegmeth – Ihr Orthopäde für Rückenschmerzen in Mannheim.

 

 

Philosophie

Moderne Medizin sehe ich als Kombination aus Erfahrung, Kunst und Wissenschaft.

Modern Medicine is a combination of experience, art and science.

Dr. med. Alexander Siegmeth MBA

Zur Person

Ich bin in Wien geboren und aufgewachsen, wo ich auch meine medizinische Ausbildung an der Universität absolvierte. Von 1992 bis 1999 absolvierte ich meine Facharztausbildung zum Unfallchirurgen an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Wien.

Um mein Spektrum zu erweitern, ging ich im Jahr 2000 nach England, wo ich an der renommierten Universität Cambridge meine Ausbildung in Orthopädie und Traumatologie abschloss. Es folgten zwölf Monate als Gastwissenschaftler an der Klinik für Orthopädie der University of British Columbia in Vancouver, Kanada (2006–2007).

Von 2007 bis 2017 war ich als Orthopäde am Golden Jubilee National Hospital in Glasgow, Schottland tätig – einer der führenden Kliniken des Landes

Nach 18 Jahren im Ausland kehrte ich 2017 in den deutschsprachigen Raum zurück. Als Oberarzt an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen sammelte ich bis 2020 weitere wertvolle Erfahrungen in der unfallchirurgischen Versorgung.

Seit April 2020 bin ich privatärztlich im niedergelassenen Bereich in Mannheim tätig – seit dem 1. April 2022 als Praxisinhaber der Orthopädie und Unfallchirurgie, Privatärzte Mannheim P 5, 7 .

Dr. med. Moritz Gärtner

Dr. med. Moritz Gärtner

Dr. Moritz Gärtner studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg, Fakultät Mannheim.

Sein besonderes Interesse gilt dem konservativ orthopädischen Fachbereich. Unter anderem behandelt er als Arzt Spitzensportler diverser Disziplinen. Während seiner Dissertation 2011-2015 über Knietotalendoprothesen bei Professor Scharf forschte er parallel als Prüfarzt bei Clinical Research Service.

Vor seinem Medizinstudium arbeitete Dr. Gärtner als examinierter Physiotherapeut in mehreren sport-orthopädischen Physiotherapiepraxen.

An der ersten staatlich anerkannten Osteopathieschule, dem Institut für angewandte Osteopathie, absolvierte er parallel zum Medizinstudium eine fünfjährige Ausbildung zum Osteopathen. Seit 2015 bildet er sich zusätzlich in der Traditionellen Chinesischen Medizin aus.

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DR. MED. ALEXANDER SIEGMETH MBA
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